TOSKANA · Mediationsausbildung

Ausbildung zum:zur zertifizierten Mediator:in in Toskana

130 Stunden Mediationsausbildung in Toskana – berufsbegleitend und gefördert.

Nächster Kursbeginn

16. März 2027

Präsenz + Online · Anmeldung offen

4.250 €
4,8 · Bewertungen ZMediatAusbV  ISM  IMI  AZAV

Über diesen Kurs

Zertifiziert in 2 Monaten, statt 6 –  durch intensive Blockwoche

Erleben Sie eine außergewöhnliche Mediationsausbildung an einem inspirierenden Ort: in einem historischen Kloster bei Florenz. Umgeben von der traumhaften Landschaft der Toskana tauchen Sie intensiv in einer Blockwoche in die Kunst der Mediation ein – praxisnah, kompakt und zertifiziert. Ergänzt wird diese einmalige Ausbildung durch online Module, und abgeschlossen in Präsenz in Hamburg, München, Berlin oder Stuttgart. 

Anerkannt von

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von bis zu 100 %

der Kurskosten durch attraktive Förderprogramme:

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Alle Termine führen zur selben Ausbildung — wählen Sie einfach den Starttermin, der am besten zu Ihrem Zeitplan passt.

  • 5 Module · ~6 Monate
  • Präsenz + Online
  • Toskana
  • Max. 16 Teilnehmende
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Warum Mediation jetzt

Was macht diese
Ausbildung besonders?

Unsere Ausbildung ist national und international akkreditiert, hochschulzertifiziert und förderfähig — für maximale Anerkennung in Deutschland und darüber hinaus.

"Die Ausbildung war wirklich bereichernd. Ich profitiere noch heute von der Studiengemeinschaft. Jedes Wochenend-Seminar brachte neue Trainer mit unterschiedlichen Perspektiven. Ihre Großzügigkeit beim Teilen von Wissen und praktischen Erfahrungen hat mir geholfen, eine solide Ausbildung zu erhalten und gleichzeitig meinen eigenen Mediations-Stil zu entwickeln."
Claudia Cimenti Claudia Cimenti Consensus Alumni

Lerninhalte

Ablauf der Mediationsausbildung Toskana

Unsere Mediationsausbildung in der Toskana hebt sich durch ein einzigartiges Format von anderen Ausbildungen ab. Die Struktur ist auf klar definierte Blöcke ausgerichtet: Das erste und vierte Modul finden online statt. Anschließend folgt eine intensive Blockwoche in der malerischen Toskana, die als Herzstück der Ausbildung dient. Hier haben Sie die Gelegenheit, inmitten inspirierender Umgebung intensiv zu lernen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Nach der Blockwoche setzen wir die Ausbildung mit der fünften und letzten Sitzung in Hamburg oder München fort. Diese Struktur bietet nicht nur die Flexibilität von Online-Sitzungen, sondern auch die einzigartige Möglichkeit, in der Toskana in einem kompakten Zeitrahmen vertiefende Einblicke in die Welt der Mediation zu gewinnen. Durch diesen innovativen Ansatz bereiten wir Sie umfassend auf verschiedene Mediationskontexte vor, sowohl online als auch in physischen Räumen.

 

Prozess & Rolle
Kommunikation
Verhandlung
Recht & Ethik
Modul 1: Einführung und Einstieg in die Mediation

Dieses Modul bietet eine Einführung in die Mediation, einschließlich der Prinzipien, der Haltung und der Rolle von Mediatorinnen. Es behandelt die Konflikttheorie, einschließlich Konfliktfaktoren, Konfliktdynamik und Konfliktanalyse, Eskalationsstufen und Konflikttypen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Recht der Mediation, wie Mediationsverträgen, Verschwiegenheit, Vergütungsfragen, Haftung und dem Rechtsdienstleistungsgesetz. Kommunikations- und Arbeitstechniken, Rollendefinition und das Selbstverständnis von Mediatorinnen werden ebenfalls thematisiert. 

Modul 2: Kommunikationskompetenz und Konfliktklärung

In diesem Modul werden Kommunikations- und Fragetechniken sowie die Entwicklung und Bewertung von Lösungsoptionen vertieft. Kreativtechniken sowie Visualisierungs- und Moderationstechniken werden vorgestellt. Folgende Themen werden vertieft: Mediationsvertrag, Gesprächsregeln, Stoffsammlung und Interessenerforschung. Praxissimulationen, Rollenspiele und Feedbackrunden ergänzen das Modul. Es werden Digitalkompetenzen in der Mediation behandelt, einschließlich der Besonderheiten der Online-Mediation und Visualisierungstechniken. 

Modul 3: Konfliktkompetenz auf psychologischer Grundlage

Dieses Modul vermittelt psychologische Grundlagen von Konflikten, einschließlich des Verhaltens in Konflikten, Macht, Fairness und Gerechtigkeit. Der Umgang mit Emotionen, Selbstreflexion und das Erkennen von Konfliktdynamiken werden behandelt. Verhandlungstechniken, wie das Harvard-Konzept sowie integrative und distributive Verhandlungstechniken, sind zentrale Themen. Co- und Mehrparteienmediation, einschließlich ihrer Besonderheiten und Herausforderungen sowie Kommunikationsregeln, wird ebenfalls thematisiert.

Modul 4: Ethik, Recht und Gerechtigkeit in der Mediation

In diesem Modul wird die Rolle des Rechts in der Mediation beleuchtet, einschließlich der Abgrenzung von zulässiger rechtlicher Information und unzulässiger Rechtsberatung. Die Mitwirkung externer Berater*innen, die rechtliche Bedeutung und Durchsetzbarkeit von Abschlussvereinbarungen werden diskutiert. Ethik und Religion in der Mediation sowie die Besonderheiten unterschiedlicher Rahmenbedingungen werden thematisiert. Verhandlungskompetenz und Verhandlungsmanagement, einschließlich der Grundlagen der Verhandlungsanalyse und Verhandlungstechniken, sind ebenfalls Bestandteil des Moduls.

Modul 5: Der eigene mediative Stil (mit Abschlusskolloquium)

Dieses Modul konzentriert sich auf die Selbstreflexion, einschließlich ressourcenorientierter Selbstreflexion und den Umgang mit Fehlern und Scheitern. Praxissimulationen zu Wagnissen und Herausforderungen in der Mediation werden durchgeführt.

Zertifizierungen durch die Mediationsausbildung

  • Zertifizierung nach der Deutschen Verordnung: Zertifizierte-Mediatoren-Verordnung (ZMediatAusbV)
  • Hochschulzertifiziert (International School of Management)
  • International zertifiziert (International Mediation Institute)
  • Vom FSM (Fédération Suisse Médiation) anerkannte Ausbildung bei Abschluss von 200-stündigem Kurs (Mediationsausbildung plus Vertiefungskurs) und Mindestdauer von 18 Monaten, siehe genaue Bedingungen unter “Zertifizierungen der Mediationsausbildung bei CONSENSUS” unten auf dieser Seite.

Alle Details zu Anerkennung, Standards und Abschlüssen unserer Ausbildung finden Sie kompakt zusammengefasst in unserem Zertifizierungs-Infoblatt.

Unsere Qualitätsstandards

Möchten Sie einen Ausbildungslehrgang besuchen, der den Standards der Berufsverbände entspricht?

Mit unserer 130-stündigen Mediationsausbildung und einem 70-stündigem Vertiefungskurs, entspricht der Ausbildungslehrgang den Anforderungen des Qualitätsverbundes Mediation (QVM®). Dieser Standard wurde von den führenden Berufsverbänden, also Bundesverband Mediation e. V. (BM), BAFM, BMWA, DGM und DFfM, auf der Basis der Verbandsstandards entwickelt und geht noch über die Standards dieser einzelnen Verbände hinaus. Daher können wir die Gleichwertigkeit mit den Standards des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM) bestätigen. Der QVM®-Standard des Ausbildungslehrgangs wird in einem entsprechenden Abschlusszeugnis am Ende des Kurses bescheinigt. Sofern die in diesem Standard geforderten zusätzlichen Leistungen (5 supervidierte Mediationsfälle etc.) erbracht und positiv begutachtet werden, kann anschließend auch eine Zertifizierung bei der unabhängigen Zertifizierungsstelle des QVM® erfolgen.

Ihr Trainer in Toskana

Fünf Fragen an Rosi Kern

Warum führt eine intensive Mediationsausbildung ausgerechnet in ein Kloster in der Toskana? Und weshalb erinnern sich viele Teilnehmende noch Jahre später an genau diese Woche? Im Gespräch mit unserer Trainerin Rosi geht es um die besondere Atmosphäre des Ortes, das gemeinsame Lernen weit über den Seminarraum hinaus und darum, wie aus Wissen echte Erfahrung wird.

Als international erfahrene Mediatorin und Executive Coach begleitet Rosi Führungskräfte, Teams und Organisationen in anspruchsvollen institutionellen und interkulturellen Kontexten. In der Ausbildungswoche verbindet sie ihre internationale Praxiserfahrung mit einem Lernraum, der Reflexion, Vertrauen und persönliches Wachstum ermöglicht.

Warum findet die Ausbildung ausgerechnet in einem Kloster in der Toskana statt – und warum macht das einen Unterschied?

Es gibt Orte, die uns einladen, langsamer zu werden. Klöster haben für mich genau diese Qualität, weil dort etwas geschieht, das im Alltag selten geworden ist: Wir hören wieder hin.

Auf andere, auf uns selbst und manchmal auch auf etwas Größeres als uns selbst – wie auch immer jede und jeder das für sich nennen möchte.Ich glaube, Mediation braucht genau diese Qualität: nicht schneller zu werden, sondern vor allem präsenter.

Eine Woche gemeinsam an einem solchen Ort zu verbringen, verändert deshalb nicht nur das Lernen. Sie verändert auch die Beziehungen zwischen den Menschen. Aus Teilnehmenden wird eine Gemeinschaft. Es fällt ihnen leichter, sich zu öffnen – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie sich sicher fühlen.

Aus Methoden und Wissen wird durch das stetige Beisammensein Erfahrung. Genau dort beginnt für mich die eigentliche Mediationsausbildung.

Viele erzählen uns später, dass genau dieses vollständige Eintauchen den Unterschied gemacht hat. Dass sie nicht einfach an einer Weiterbildung teilgenommen haben, sondern eine Woche erlebt haben, die noch lange in ihnen nachgewirkt hat.

Wenn man diese Erfahrung einmal selbst machen durfte, weiß man später auch als Mediatorin oder Mediator besser, wie sich genau diese Atmosphäre für zukünftige Teammediationen schaffen lässt und worauf es dabei ankommt.

Was passiert nach dem offiziellen Seminarteil – und warum entstehen gerade dort oft die wichtigsten Erkenntnisse?

Manchmal beginnt genau dann der inspirierendste Teil des Tages. Beim gemeinsamen Abendessen. Mit einem Glas Wein auf der Terrasse. Beim Spaziergang durch die Weinberge, wenn langsam die Sonne untergeht. Plötzlich entstehen Gespräche, die niemand geplant hat.

Jemand erzählt von einem Konflikt, der ihn seit Jahren begleitet. Eine andere Teilnehmerin entdeckt durch eine Rückmeldung etwas über sich selbst, das ihr vorher nie bewusst war. Aus Fremden werden Menschen, die sich mit erstaunlicher Offenheit begegnen. So lebt die Mediation außerhalb des Seminartages ganz ungezwungen, ungeplant und frei weiter.

Es fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue, wie schnell echte Verbindung entstehen kann, wenn Menschen sich ohne Rollen, Titel oder Alltagshektik begegnen.

Und obwohl wir über Konflikte sprechen, wird unglaublich viel gelacht. Denn gute Mediation hat viel mit Leichtigkeit zu tun. Mit Neugier. Mit Humor. Mit der Fähigkeit, sich selbst nicht immer allzu ernst zu nehmen.

Viele der wichtigsten Erkenntnisse entstehen nicht im Seminarraum, sondern zwischen zwei Programmpunkten oder in den freien Zeiten beim Espresso auf der Terrasse. Oder auf einem stillen Spaziergang, wenn das Gelernte plötzlich seinen Platz findet.

Genau in diesen Momenten entsteht die Grundlage für Freundschaften und kollegiale Netzwerke, die sich später bei schwierigen Fällen unterstützen, gemeinsam reflektieren oder einfach wissen: Da ist jemand, der versteht, wie ich auf Konflikte schaue.

Wann merkst du als Trainerin, dass sich bei den Teilnehmenden etwas verändert?

Am Montag tragen viele unglaublich viel mit sich herum. Den Anspruch, alles richtig machen zu müssen, obwohl sie doch gerade erst begonnen haben. Den Wunsch, kompetent zu wirken. Die Sorge, Fehler zu machen oder gar nicht gut genug zu sein. All das erinnert mich manchmal an eine Ameise – sie trägt mehr, als eigentlich möglich erscheint.

Und dann darf ich dieselben Menschen am Freitag oft ganz anders erleben. Nicht, weil sie plötzlich alles können – diesen Punkt erreicht man als Mediatorin oder Mediator wahrscheinlich nie. Sondern weil sie das Wichtigste überhaupt gefunden haben: ihre eigene Kraft.

Dadurch entspannt sich vieles. Sie wirken ruhiger, neugieriger statt angespannt, mutiger statt vorsichtig und gleichzeitig mit Respekt und Achtung für den Prozess. Über Fehler können wir auf einmal lachen und sie als Einladung zum Lernen verstehen. Am Ende der Woche wirken sie auf mich deshalb eher wie Löwen.

Über die Woche hinweg wird aus einer Gruppe Fremder eine Gemeinschaft von Menschen, die einander wirklich begegnen – etwas, das im Alltag eher selten geworden ist. Jedes Mal darf ich dabei mit Freude beobachten, wie sich der Blick auf Konflikte verändert.

Was am Montag noch belastend oder bedrohlich wirkte, wird Schritt für Schritt zu etwas, dem man mit mehr Ruhe, Verständnis und sogar Neugier begegnen kann.Am Freitag liegt oft eine ganz besondere Stimmung in der Luft. Mehr Klarheit, mehr Ruhe und mehr Vertrauen – gleichzeitig aber auch Wehmut, weil diese intensive Woche zu Ende geht.

Es gibt jedes Jahr diesen einen Moment, in dem jemand sich selbst überrascht und sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich das kann.“

Oder: „Ich hätte nie gedacht, dass Konflikte einmal etwas sein könnten, worauf ich mich freue.“

Für mich ist das der schönste Moment der ganzen Woche. Denn genau dann weiß ich: Aus Methoden ist Erfahrung geworden. Und aus Erfahrung entsteht Vertrauen.

Was nehmen die Teilnehmenden am Ende der Woche wirklich mit nach Hause – jenseits eines Zertifikats?

Konflikte können wir mit einem Sommergewitter vergleichen. Manchen machen sie Angst, andere können ihnen etwas abgewinnen, und jeder hofft, dass sie schnell vorüberziehen.

Dabei wissen wir eigentlich alle: Danach ist die Luft klarer, die Farben wirken intensiver und wir können wieder tief durchatmen. Am Ende der Woche nehmen die Teilnehmenden vor allem die Fähigkeit mit, diesen Sommergewittern – also Konflikten – gelassener und mit mehr Vertrauen zu begegnen, seien es die eigenen oder die anderer Menschen.

Sie entwickeln eine neue Haltung zu Konflikten. Sie hören anders zu und nehmen ihre eigenen Bedürfnisse ebenso wie die anderer klarer wahr. Viele erzählen uns später, dass sich nicht nur ihre Arbeit verändert hat, sondern auch ihre Beziehungen.

ie bewerten weniger, sprechen Unstimmigkeiten früher an und fragen häufiger nach, anstatt vorschnell zu urteilen. Konflikte werden nicht länger nur als Bedrohung erlebt, sondern als Möglichkeit, Menschen wirklich zu begegnen.

Mindestens genauso wertvoll ist aber etwas anderes: die Erfahrung: „Ich kann das.“

Dieses Vertrauen trägt weit über die Ausbildungswoche hinaus. Und das vielleicht Wertvollste überhaupt, das viele mitnehmen, lässt sich auf keinem Zertifikat festhalten:

Eine Gemeinschaft. Menschen, die dieselbe Haltung teilen. Kolleginnen und Kollegen, aus denen oft lebenslange Freunde werden, verbunden durch eine gemeinsame Leidenschaft und einen gemeinsamen Sinn. Aber auch Wegbegleiter, die sich gegenseitig unterstützen, inspirieren und begleiten – manchmal noch viele Jahre später.

Vielleicht ist genau das das größte Geschenk dieser Woche: diese Verbundenheit untereinander, die zugleich eines der wichtigsten Werkzeuge guter Mediation ist.

Warum liebst du diese Woche als Trainerin so sehr?

Wenn ich an diese Woche denke, kommen mir oft der Frühling oder ein Wald in den Sinn.

Man betritt ihn voller Neugier, kennt den Weg aber noch nicht. Man entdeckt immer mehr Pfade, verläuft sich zwischendurch auch einmal, bleibt stehen, hält inne und plötzlich werden einem Dinge bewusst, die im Alltag leicht untergehen.

Und irgendwann merkt man: Ich habe gar nicht nur den Wald entdeckt, sondern auch ein Stück von mir selbst.

Genau wie im Frühling, wenn alles wächst und zu blühen beginnt, darf ich jedes Jahr erleben, wie Menschen wachsen. Auf eine stille, leise und tiefgehende Weise, die bleibt.

Was ich an dieser Woche am meisten liebe, ist gar nicht, dass Menschen am Ende mehr über Mediation wissen.

Sondern dass sie oft anders gehen, als sie gekommen sind. Leichter, verbundener und mit mehr Vertrauen in ihre eigene Art.

Ich wünsche mir nie, dass am Ende alle gleich sind. Das fände ich sogar schlimm.

Ich freue mich jedes Mal viel mehr, wenn jemand erkennt: Ich muss gar nicht versuchen, so zu mediieren wie jemand anderes. Ich darf meinen eigenen Weg finden.

Einer der schönsten Momente dieser Woche ist für mich, wenn Menschen aufhören, perfekt sein zu wollen, und beginnen, ihrem eigenen Mediationsstil zu vertrauen.

Oft erkennen die Teilnehmenden dann auch, dass Mediation viel mehr ist als eine Methode. Dass sie eine Art ist, Menschen zu begegnen.

Wahrscheinlich liegt mir diese Woche deshalb so am Herzen: weil ich das Privileg habe, nicht nur mitzuerleben, wie Menschen Mediation lernen, sondern wie sie beginnen, sie mit Herz, Haltung und Vertrauen mit Leben zu füllen.

Standort

Ihr Weg zu uns nach Florenz

Das Centro Studi CISL in Florenz ist mehr als nur ein Seminarort – es ist ein Rückzugsort, der Lernen und Erholung perfekt verbindet. Hinter den alten Klostermauern befindet sich eine ruhige Atmosphäre, weitläufige Gärten und der perfekte Raum für neue Perspektiven. Die Altstadt von Florenz ist nur ein Spaziergang entfernt – ideal, um Kunst, Kultur und Dolce Vita zu genießen.

Centro Studi CISL – Unitas Spa

Società Unipersonale, Via della Piazzuola 71, 50133 Firenze

Öffentlicher Nahverkehr
Tram T2 bis „Libertà“ · Bus 7 bis „Ospedale di Camerata“ · ca. 400 m Fußweg
Parken
Parkplatz auf dem Gelände · Zufahrt über Via della Piazzuola 69/A
Barrierefreiheit
Bitte vorab anfragen, damit wir den Zugang passend organisieren können

Kursdetails

Mediationsausbildung Toskana: intensiv in 2 Monaten, anerkannt und international anschlussfähig

Für wen der Kurs gedacht ist, wie der Ablauf funktioniert und welche Zertifizierungen Sie damit erreichen können, kompakt und übersichtlich.

  • 130 Std. gesamt
  • 2 Monate statt 6
  • Blockwoche Toskana
  • Online, Toskana, Präsenz
  • ZMediatAusbV, IMI, ISM
  • 3.950 €

Für wen ist die Ausbildung in der Toskana gedacht

Die Ausbildung richtet sich an alle, die Mediation in beruflichen oder privaten Kontexten als wirksames Instrument der Konfliktlösung nutzen möchten. Besonders geeignet ist sie, wenn Sie kompakte Blöcke bevorzugen und in kurzer Zeit zertifizierungsfähig abschließen wollen.

  • Fach- und Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Betriebsrät:innen, Unternehmensjurist:innen
  • Selbstständige und Unternehmer:innen, die Konfliktlösung und Zusammenarbeit stärken möchten
  • Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Fachkräfte, die Konflikte am Arbeitsplatz professionell begleiten

Format und Ablauf auf einen Blick

130 Stunden als Intensivkurs in 5 Modulen: zuerst Live-Online, dann die Präsenzwoche in der Toskana und zum Abschluss Modul 5 in Präsenz an einem Standort Ihrer Wahl.

  • Module 1 bis 3: Live-Online
  • Modul 4: Intensivwoche in der Toskana im Centro Studi CISL, Via della Piazzuola 71, 50133 Firenze
  • Modul 5: Präsenz in Hamburg, Berlin, München oder Stuttgart
  • Gesamtdauer: 2 Monate statt 6 durch kompakten Aufbau
Voraussetzungen und Optionen
  • Voraussetzung: abgeschlossene akademische oder berufliche Ausbildung und oder mindestens fünf Jahre Berufserfahrung
  • Optional buchbar: Unterkunft und Vollverpflegung im Kloster für die Woche (680 € zusätzlich)
  • Förderung: ESF Preisabschlag möglich, wenn Sie in Baden-Württemberg wohnen oder arbeiten (Zielgruppenprüfung vor Anmeldung)
Modul 5: Präsenzstandort wählen

Hamburg

  • Freitag, 09.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Samstag, 10.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Sonntag, 11.10.2026, 9.00-16.00 Uhr (Präsenz)

Berlin

  • Freitag, 16.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Samstag, 17.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Sonntag, 18.10.2026, 9.00-16.00 Uhr (Präsenz)

München

  • Freitag, 23.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Samstag, 24.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Sonntag, 25.10.2026, 9.00-16.00 Uhr (Präsenz)

Stuttgart

  • Freitag, 23.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Samstag, 24.10.2026, 9.00-18.30 Uhr (Präsenz)
  • Sonntag, 25.10.2026, 9.00-16.00 Uhr (Präsenz)

Bewertungen

Stimmen unserer Absolvent:innen

Ich habe meine Mediation-Ausbildung bei Consensus gemacht und kann das Team und den Lehrgang uneingeschränkt empfehlen. Das Team ist bemüht, eine erstklassige Ausbildung zu bieten, es wird auf Wünsche und Bedürfnisse von Teilnehmern eingegangen.

Gleichzeitig bietet Consensus die Möglichkeit, in Kontakt mit anderen Mediatorinnen zu kommen und zu bleiben, sodass man ein Community-Gefühl bekommt und immer wieder den Rat suchen kann. Die angebotene Weiterbildungen runden das Program ab und helfen mir, auf dem neusten Stand zu bleiben.

Alexandra Mavrina
Verifizierte Teilnahme
Von Praktiker:innen für die Praxis gemacht! Perfekte Mischung aus Theorie und Anwendung und jede Session hat Spaß gemacht - was auch der tollen Teilnehmergruppe geschuldet ist.
Foto von Martin Gumhold
Martin Gumhold Mediator in Ausbildung
Stuttgart Verifizierte Teilnahme
Die Ausbildung hat meine Haltung in Konfliktsituationen grundlegend gestärkt. Sie hat mir gezeigt, wie viel möglich wird, wenn ich mit innerer Klarheit und echter Präsenz in schwierige Dialoge gehe. Besonders prägend waren die vielfältigen, praxisnahen Perspektiven der Dozent:innen und der intensive Austausch in unserer Karlsruher Gruppe.
Foto von Caroline Hupfer
Caroline Hupfer Führungskraft
Karlsruhe Verifizierte Teilnahme

ich habe den basiskurs im märz abgeschlossen. aufgrund meiner expertise im bereich wirtschaft werde ich mich darauf konzentrieren. dennoch war der vortrag so gut, dass ich mir eine mögliche zweigleisigkeit vorstellen könnte. weiss aber nicht, ob das eine mit dem anderen kompatibel ist (im online auftritt).

Adriano Fumagalli
Verifizierte Teilnahme

Die Ausbildung war wirklich bereichernd. Ich profitiere noch heute von der Studiengemeinschaft. Jedes Wochenend-Seminar brachte neue Trainer mit unterschiedlichen Perspektiven. Ihre Großzügigkeit beim Teilen von Wissen und praktischen Erfahrungen hat mir geholfen, eine solide Ausbildung zu erhalten und gleichzeitig meinen eigenen Mediations-Stil zu entwickeln.

Foto von Claudia Cimenti
Claudia Cimenti Owner & Coach
Frankfurt Verifizierte Teilnahme

Besonders wertvoll an der Mediationsausbildung bei CONSENSUS sind die engagierten Dozent:innen mit vielfältiger Branchenexpertise und das umfassende, praxisnahe Ausbildungsprogramm. Übungen und Beispiele aus realen Fällen machen die Inhalte unmittelbar anwendbar, getragen von einer angenehmen Gruppengröße und der professionellen Unterstützung des Teams im Hintergrund.

Foto von Sabrina Guschlbauer
Sabrina Guschlbauer
Stuttgart Verifizierte Teilnahme

Die Ausbildung war für mich mehr als Methodentraining: Sie hat meine Haltung geschärft, meine Kommunikationsfähigkeit vertieft und meinen Umgang mit Konflikten nachhaltiger und reflektierter gemacht.

Foto von Bernadette Staron
Bernadette Staron
Berlin Verifizierte Teilnahme

Ihr Lieben, ich habe so unfassbar viel gelernt in dieser Ausbildung - sie war so wertvoll für das Verständnis in meinem beruflichen Kontext als Paarcoach und Supervisorin und mich persönlich - es hat sich so viel eingebrannt durch das kontinuierliche Üben, dass ich auch nach einem Jahr spielend darauf zurückgreifen kann - herzlichen Dank dafür. Schöne Grüße Ester

Foto von Ester Kretz
Ester Kretz Coach, Supervisorin, Dozentin
München Verifizierte Teilnahme

Berufsbegleitendes Konzept mit Wochenendmodulen und ergänzenden Online Formaten war gut mit dem Berufsalltag vereinbar. Sehr positive Erfahrungen mit Trainer:innen und Gruppendynamik, waren für mich ein zentraler Qualitätsfaktor und die wechselnde Trainer:innen brachten unterschiedliche Mediationsstile und Perspektiven praxisnah ein. 

Bewusste Entscheidung für überwiegend Präsenz, da Haltung, Beziehungsgestaltung und sensible Kommunikation für mich einer der zentralen Wirkmechanismen in der Konfliktbegleitung waren und mir wichtig war, hier ausreichend realitätsnahe Übung zu erhalten
Modularer Aufbau ist klug gewählt: gesetzliche Grundausbildung lässt sich gezielt um Einsatzfelder, Zertifikate und Spezialisierungen erweitern.

Sehr gute Unterlagen, Vorlagen und methodische Hilfen. Begleitendes Alumni-Programm: Bietet kostenlose Webinare, Austausch durch Netzwerkevents. Sehr guter, wertschätzender und schneller Kundenservice hat durch Willkommenstermin, Updates & wöchentlichen Kurshinweisen (per Mail) eine gute Orientierung gegeben

Jana
Verifizierte Teilnahme

Die Mediationsausbildung hat meinen Blick auf Konflikte deutlich entspannter gemacht. Statt sofort Lösungen zu suchen oder Positionen zu bewerten, höre ich heute genauer hin und stelle die richtigen Fragen. Das schafft oft überraschend schnell Klarheit – und macht Mediation für alle Beteiligten leichter und menschlicher.

Foto von Judith Schmid
Judith Schmid HR Recruiter
Stuttgart Verifizierte Teilnahme

Der Kurs und die Ausbildung bei Consensus haben mich noch mehr in meine Größe und kommunikative Kraft gebracht. Sehr empfehlenswert.

Foto von Jessica von Haeseler
Jessica von Haeseler Persönlichkeitstrainerin
Karlsruhe Verifizierte Teilnahme

Das bereichernde waren die verschiedenen Dozenten sowohl in der Grundausbildung als auch in den Vertiefungskursen. Durch diesen bunten Strauß an Kursleitern hat man einen Eindruck, wie vielfältig Mediation gelebt werden kann. Jeder teilte seine eigene Art, seine Erfahrungen, Fälle und Werte mit uns. Das erlaubt einem auch selbst, seinen eigenen Stil zu finden und hilft beim reflektieren der eigenen Werte.

Foto von Verena Müller-Hofmann
Verena Müller-Hofmann
Stuttgart Verifizierte Teilnahme

Die Online-Mediatorenausbildung hat mir ermöglicht, auch in schwierigen Lebensphasen dran bleiben zu können. Ich fühle mich sicher im Prozess und habe mit dieser Methode schon viel Gutes bewirkt. Besonders wertvoll sind auch nach Abschluss der Ausbildung die Alumni-Formate. Das Lernen hört so nicht auf und es gibt immer wieder die Möglichkeit, sich zu entwickeln.

Foto von Kathrin Lorenz
Kathrin Lorenz Konfiktbegleiter und BEM-Berater
München Verifizierte Teilnahme

Die hohe Qualität der Ausbildung ist herausstechend, sowohl inhaltlich als auch von der Auswahl der vielfältigen Referenten. Besonders der Umgang und die Lösungsfindung, mit der derzeitigen Situation, keine Präsenzschulung durchführen zu dürfen zeigt, dass die intensive Vermittlung der Inhalte hohe Priorität hat da zusätzlich zu den Online- Schulungen zahlreiche Webinare angeboten werden um die wichtige Themen näher zu behandeln und zu vertiefen. Toll, dass auch eine Plattform für alle TeilnehmerInnen und Absolventen angeboten wird um sich zu vernetzen und auszutauschen. Bei Consensus wird nicht nur geschult, es wird viel wert darauf gelegt den TeilnehmerInnen das bestmögliche Handwerkszeug mitzugeben um erfolgreich in die Praxis zu starten. Ich würde mich wieder für diese Ausbildung entscheiden und empfehle sie gern weiter!

Elke Gabriel
Verifizierte Teilnahme
01 / 01

Alle Bewertungen stammen aus unseren Teilnehmerbefragungen nach Abschluss der Ausbildung.

Sie überlegen, ob eine Mediationsausbildung zu Ihnen passt? In einer kostenlosen Beratung klären wir Standort, Format und Ablauf.

Förderungen für Ihre Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

Entdecken Sie hier die vielfältigen Fördermöglichkeiten, mit denen Sie Ihre Weiterbildung bei CONSENSUS Campus finanziell unterstützen lassen können.

Förderungen ansehen
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AZAV-zertifiziert für Bildungsurlaub

In einigen Bundesländern sind wir anerkannter Bildungsträger für Bildungsurlaub mit.

Informationen zum AZAV-Bildungsurlaub

KOMPASS-Programm für Solo-Selbstständige

Als Soloselbstständige*r in Deutschland können Sie vom ESF Plus-geförderten KOMPASS-Programm mit bis zu 4500€ profitieren.

Informationen zum KOMPASS-Programm

Warum CONSENSUS Campus

Warum die Toskana Raum
für echte Praxis schafft.


Diese Ausbildung ist bewusst als Intensivformat gebaut: Eine Blockwoche im historischen Kloster bei Florenz schafft Abstand zum Arbeitsalltag, damit Sie Mediation nicht nur verstehen, sondern in vielen Übungen sicher anwenden. In Kombination mit Online-Modulen werden 130 Stunden in kurzer Zeit absolviert und bleiben dabei zertifizierungsfähig sowie international anschlussfähig.

Blockwoche im Kloster bei Florenz

Sie lernen im Retreat-Modus: Fokus, klare Tagesstruktur, viel Praxis, direktes Feedback. Der Ort ist Teil des Konzepts, weil er Reflexion und Lerntransfer sichtbar beschleunigt.

Zertifizierungsfähig nach deutschen Standards

Der Lehrgang entspricht den Vorgaben der ZMediatAusbV und ist so aufgebaut, dass Sie die nächsten Schritte zum geschützten Titel gezielt planen können.

International anerkannt und akademisch ergänzt

Nach dem Abschlusskolloquium ist die IMI Registrierung möglich. Mit Supervision und Falldokumentation können Sie zusätzlich ein ISM Hochschulzertifikat erwerben.

Weitere Angebote

Weitere Bildungsangebote entdecken

Entdecken Sie weitere Kurse und Formate am CONSENSUS Campus, von Vertiefungen bis zu Webinaren. Übersichtlich, praxisnah, gut planbar.

Spezialisierung und Vertiefungskurse

Aufbauend auf die Mediator Ausbildung können Sie Ihre Kompetenzen in spezifischen Feldern weiter vertiefen und weitere Zertifikate erhalten.

Kurse ansehen
Spezialisierung und Vertiefungskurse (1)

Workshops & Live-Webinare

Spannende themenspezifische Workshops und Live-Webinare rund um Mediation und Konfliktlösung.

Webinare ansehen
Workshops & Live-Webinare

Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen. Wenn etwas offen bleibt, melden Sie sich gerne bei uns.

Mediationsausbildung

Wie viel Zeit sollte ich neben den 130 Seminarstunden für die Mediationsausbildung einplanen?

 Die 130 Stunden des Ausbildungslehrgangs umfassen 5 Module, die sowohl in Präsenz als auch in Live-Online-Terminen durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es keine verpflichtenden Vor- oder Nachbereitungen sowie Hausaufgaben. Wie viel Zeit Sie zusätzlich für das Nachlesen der bereitgestellten Materialien investieren oder wie intensiv Sie sich auf die folgenden Module vorbereiten, bleibt Ihnen überlassen. Erfahrungsberichte von Absolvent:innen zeigen, dass sich Teilnehmende pro Modul etwa 10 Stunden Zeit nehmen, während andere insgesamt bis zu 25–30 Stunden einplanen. Der zusätzliche Aufwand hängt davon ab, wie stark Sie beruflich eingebunden sind und ob Sie die Skripte und Materialien bereits während der Ausbildung vollständig durcharbeiten oder dies teilweise im Nachgang erledigen möchten. 

Was gehört zur Ausbildung (neben 130 Stunden Präsenzunterricht) dazu?

Nach erfolgreichem Abschluss des 130-stündigen Ausbildungslehrganges berechtigt das Abschlusszeugnis zur Registrierung beim International Mediation Institute (IMI) als IMI Qualified Mediator. Nachdem Sie Ihre mediative Kompetenz und erste Praxiserfahrung durch die Supervision und ausführliche Dokumentation eines eigenen Mediationsfalls unter Beweis gestellt haben, wird Ihnen weiterhin das Hochschulzertifikat Mediation in Zusammenarbeit mit der International School of Management (ISM) verliehen. Zur Erlangung des gesetzlich geschützten Titels Zertifizierter Mediator (m/w/d) nach der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) sind insgesamt fünf supervidierte Praxisfälle innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des Ausbildungslehrgangs durch form- und fristgerechte Supervisionsbescheinigungen nachzuweisen. Zum dauerhaften Erhalt dieses Titels sind alle vier Jahre mindestens 40 Fortbildungsstunden zu absolvieren.

Was sind die Voraussetzungen für die Mediationsausbildung?

 Voraussetzungen für die Teilnahme an der Mediationsausbildung sind eine abgeschlossene akademische oder berufliche Ausbildung und/oder mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, sowie ein Mindestalter von 26 Jahren. 

Welche Schwerpunkte hat die Mediationsausbildung bei CONSENSUS Campus?
Die Mediationsausbildung orientiert sich an den Inhalten der ZMediatAusbV und qualifiziert Mediatorinnen und Mediatoren grundlegend für die Arbeit in verschiedenen Anwendungsfeldern.
Die Ausbilder:innen des CONSENSUS CAMPUS verfügen über unterschiedliche berufliche Hintergründe und fachliche Schwerpunkte und ermöglichen so Einblicke in diverse Bereiche der Mediation. Eine interdisziplinäre Ausrichtung – unter anderem aus Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Wirtschaftswissenschaft – gewährleistet, dass verschiedene Perspektiven der Mediation umfassend betrachtet werden.
Die Ausbilder:innen sind in unterschiedlichen Praxisfeldern tätig, darunter Wirtschaftsmediation, Familienmediation sowie Coaching und Teammediation.
Wie sind die Vertiefungskurse (Wirtschaft- oder Familienmediation) aufgebaut?
  • 70 Stunden:
  • 48 Stunden Fachseminar (6 volle Tage) in fester Lerngruppe – wahlweise als kompakter Intensivkurs oder aufgeteilt in zwei dreitägige Wochenendmodule
  • 22 Stunden Gruppensupervision (ein dreitägiger Block, individuell buchbar – z. B. zur Besprechung eigener Fälle; vor Ort oder virtuell)
  • Durchführung online oder vor Ort

Inhalte des Fachseminars:

  • Theoretischer Input, praktische Übungen und Rollenspiele
  • Methodenkompetenz im Hinblick auf unterschiedliche Konfliktkonstellationen
  • Psychodynamische Hintergründe und psychologische Wirkfaktoren
  • Rechtliche Rahmenbedingungen sowie der Umgang mit Expert:innen und Anwält:innen
  • Abschlusskolloquium

Inhalte der Gruppensupervision:

  • Selbstreflexion und Rollenklarheit
  • Umgang mit herausfordernden und kritischen Themen
  • Arbeit an eigenen Fällen der Teilnehmenden

Zertifizierungen

Welche Zertifikate erhalte ich nach Abschluss der Ausbildung?

Wer bei CONSENSUS CAMPUS eine Mediationsausbildung absolviert, hat die Möglichkeit, die folgenden Zertifikate zu erhalten:

  • ein Abschlusszeugnis über die Anerkennung der internationalen Standards der Ausbildung (zertifiziert durch IMI International Mediation Institute)
  • ein Hochschulzertifikat für die Mediationsausbildung (verliehen durch ISM International School of Management und CONSENSUS)
  • das Zertifikat “Zertifizierter Mediator/ Zertifizierte Mediatorin” nach der Deutschen Verordnung (ZMediatAusbV)

*Hinweis: Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Voraussetzungen für den Erhalt der Qualifikationen.

Was bedeutet QVM Standard?

Der Qualitätsverbund Mediation (QVM) ist ein Zusammenschluss der Vorstände aus den Mediationsverbänden BAFM, BMWA, DFfM und DGM (»BBBDDVerbände«). Ziel ist es, aufbauend auf dem „Mindeststandard“ des zertifizierten Mediators ein gemeinsames Qualitätssiegel mit höheren Anforderungen zu schaffen, in das alle Verbands-Standards einfließen - auch unabhängig von der Verbandsmitgliedschaft. Der QVM Standard verlangt:

  • 200-stündiger Ausbildungskurs (bzw. 80-stündiger Aufbaukurs zum 120-stündigen Basiskurs)
  • 20 Stunden Intervision (Peer-Gruppen-Arbeit)
    Abschlussprojekt, z. B. in Form einer schriftlichen Arbeit (10-20 S.)
  • Dokumentation eines realen Mediationsfalles nach Einzelsupervision innerhalb eines Jahres nach Abschluss
  • insgesamt fünf reale Mediationsfälle im Umfang von insgesamt 25 Zeitstunden, die in Einzelsupervision reflektiert wurden (wobei der im Anschluss an die Ausbildung dokumentierte Fall mit eingerechnet wird) und von denen zwei mit einer Vereinbarung abgeschlossen sein müssen
Was sind die Internationalen Standards und wie erhalte ich den internationalen Titel „IMI qualified“?

Als erstes Ausbildungsinstitut in Deutschland sind wir stolz darauf, Pioniere bei der Einführung internationaler Standards in unserer Mediationsausbildung in Deutschland und Teil eines – durch das International Mediation Institut (IMI) verbundene - internationalen Netzwerks zu sein. Personen, die unsere Mediationsausbildung erfolgreich abschließen, können die Anerkennung IMI Qualified Mediators erhalten. Die IMI-Standards umfassen ein breites Spektrum an Kompetenzen, eine hohe Anzahl praktischer Übungen und Feedback sowie die Betreuung durch Experten aus verschiedenen Arbeitsbereichen der Mediation. Die Qualitätsstandards des IMI werden von der IMI Independent Standards Commission (ISC) festgelegt und aufrechterhalten, einem mehr als 70 Mitglieder umfassenden Gremium von erfahrene Mediatoren, Richtern und Ausbildern aus 27 Ländern.

Nach erfolgreichem Abschluss des 130-Stunden Ausbildungslehrganges erhalten Sie ein Abschlusszeugnis über die Anerkennung der internationalen Standards der Ausbildung (zertifiziert durch IMI International Mediation Institute). Im Anschluss können Sie sich kostenpflichtig beim IMI (International Mediation Institute) listen lassen, um den international anerkannten Titel „IMI qualified“ zu erhalten. Hierzu senden Sie Ihr Abschlusszeugnis direkt an das IMI, um den Prozess, Ihr Profil auf der Website des IMI veröffentlichen zu lassen. Das IMI verlangt eine einmalige Aufnahmegebühr von 75 EUR (zzgl. MwSt.) sowie eine jährliche Listungsgebühr von 75 EUR (zzgl. MwSt.).

Entspricht die Mediationsausbildung den Standards des Bundesverbandes Mediation e.V. oder den Standards eines gleichwertigen Verbandes?

Wir bestätigen, dass der Kurs 200 Stunden umfasst und den Anforderungen des Qualitätsverbundes Mediation (QVM®) an einen Ausbildungslehrgang entspricht. Dieser Standard wurde von den führenden Berufsverbänden, also Bundesverband Mediation e. V. (BM), BAFM, BMWA, DGM und DFfM, auf der Basis der Verbandsstandards entwickelt und geht noch über die Standards dieser einzelnen Verbände hinaus. Daher können wir die Gleichwertigkeit mit den Standards des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM) bestätigen. Der QVM®-Standard des Ausbildungslehrgangs wird in einem entsprechenden Abschlusszeugnis am Ende des Kurses bescheinigt. Sofern die in diesem Standard geforderten zusätzlichen Leistungen (Falldokumentationen, Supervisionen etc.) erbracht und positiv begutachtet werden, kann anschließend auch eine Zertifizierung bei der unabhängigen Zertifizierungsstelle des QVM® erfolgen.  

Gibt es eine Abschlussprüfung?

Nein. Als Teil des 5. Modules wird eine komplexe Mediationssimulation stattfinden, in der alle Teilnehmenden die Rolle des Mediators/ der Mediatorin übernehmen. Im Anschluss findet eine ausführliche Feedback-Runde statt sowie ein ExpertInnengespräch zwischen Teilnehmenden und Ausbilderinnen und Ausbildern als Reflektion über die Mediationssimulation.  

Organisatorisches

Was wird von den Kursgebühren abgedeckt?

Die Kursgebühren beinhalten den Ausbildungslehrgang nach der ZMediatAusbV zum zertifizierten Mediator (m/w/d) mit 130 Präsenzstunden, alle Lehrmaterialien sowie die Durchführung des Abschlusskolloquiums. 

Wie kann die Kursgebühr gezahlt werden?

Die Kursgebühr kann auf einmal oder bei Privatzahlern gegen eine Aufzahlung in Raten gezahlt werden.  

Von wem erhalte ich eine Supervision?

CONSENSUS CAMPUS führt selbst gegen Gebühr Supervisionen für die Absolventen unserer Mediationsausbildung durch. Die Supervision kann aber jede/ jeder anbieten, der im Feld Mediation/ Coaching erfahren und aktiv ist. Bei Nachweis der erforderlichen Qualifikation kann die Supervision somit auch durch externe Supervisoren durchgeführt werden. Eine entsprechende Dokumentation im Anschluss soll Aufschluss über die Tätigkeit des Supervisors geben. Mehr Informationen zu Supervisionen finden Sie HIER.  

Was passiert, wenn ich ein Modulwochenende versäume?

CONSENSUS CAMPUS ist in verschiedenen Standorten vertreten. Wir bieten unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, für einzelne Module zwischen den Standorten zu wechseln. Dies kann der Fall sein, wenn eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht am Modul teilnehmen kann oder beruflich sowie aus anderen Gründen verhindert ist. In diesen Fällen ist es möglich das entsprechende Modul auf einem anderen CONSENSUS CAMPUS zu absolvieren (nach Verfügbarkeit). Alternativ bieten wir einen Nachholtag nach Abschluss der Ausbildung Online an und die Möglichkeit, verpasste Einheiten in einem Folgekurs am gleichen Standort zu besuchen.

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