AZAV-zertifiziert für Bildungsurlaub
In einigen Bundesländern sind wir anerkannter Bildungsträger für Bildungsurlaub. Ihre Ausbildungstage können damit als Freistellung anerkannt werden.
Informationen zum AZAV-Bildungsurlaub
München
Die Ausbildung zur zertifizierten Mediatorin und zum zertifizierten Mediator in München — zertifiziert nach der deutschen ZMediatAusbV, hochschulzertifiziert durch die ISM und international anerkannt.
Ihr Abschluss erfüllt nationale Standards, ist hochschulzertifiziert und wird auch international anerkannt. Je nach gewähltem Ausbildungsweg erwerben Sie dabei unterschiedliche Zertifizierungen und Anerkennungen. So weisen Sie Ihre Qualifikation gegenüber Auftraggebern, Gerichten und Arbeitgebern überzeugend nach.
Die jeweilige Anerkennung richtet sich nach dem gewählten Ausbildungsweg.
Wer Konflikte begleitet, arbeitet dort, wo Organisationen und Familien besonders verletzlich sind. Dafür braucht es mehr als Verfahrenswissen. Die Mediationsausbildung bei CONSENSUS setzt deshalb auf intensive Praxis und auf Feedback von erfahrenen Mediator:innen.
Vor allem aber gibt sie Ihnen Zeit, in die Rolle hineinzuwachsen. Viele unserer Teilnehmenden berichten, dass sich ihre Gesprächsführung dadurch nicht nur in der Mediation, sondern auch in Verhandlungen, in Führungssituationen und zu Hause spürbar verändert.
Die Online-Mediatorenausbildung hat mir ermöglicht, auch in schwierigen Lebensphasen dran bleiben zu können. Ich fühle mich sicher im Prozess und habe mit dieser Methode schon viel Gutes bewirkt. Besonders wertvoll sind auch nach Abschluss der Ausbildung die Alumni-Formate. Das Lernen hört so nicht auf und es gibt immer wieder die Möglichkeit, sich zu entwickeln.
Ihr Lieben, ich habe so unfassbar viel gelernt in dieser Ausbildung - sie war so wertvoll für das Verständnis in meinem beruflichen Kontext als Paarcoach und Supervisorin und mich persönlich - es hat sich so viel eingebrannt durch das kontinuierliche Üben, dass ich auch nach einem Jahr spielend darauf zurückgreifen kann - herzlichen Dank dafür. Schöne Grüße Ester
Eine Gebühr für die vollständige Ausbildung. Unterlagen und Zertifikate sind inbegriffen.
Die Frühbucherkondition von 10 % ist in dieser Gebühr enthalten und gilt für Anmeldungen im laufenden Zeitraum. Zusätzlich kommen Bildungsurlaub, betriebliche Kostenübernahme und Förderprogramme infrage.
Fördermöglichkeiten prüfen→Alle Gebühren enthalten die Frühbucherkondition von 10 % und gelten für private wie betriebliche Anmeldungen. Regulär 4.500 € (privat) und 5.400 € (Firma).
Für das Hochschulzertifikat benötigen Sie eine Supervision innerhalb eines Jahres nach Abschluss. Für den Titel nach der ZMediatAusbV sind fünf Supervisionen innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des Ausbildungslehrgangs erforderlich. Mehr zur Supervision
Umsatzsteuerbefreit nach § 4 Nr. 21 UStG. Die Kursgebühr umfasst alle Unterlagen, die Prüfung und die Zertifikate. Es entstehen keine weiteren Pflichtkosten.
Diese Förderprogramme stehen Teilnehmenden am Standort München zur Verfügung. Fördermöglichkeiten anderer Bundesländer finden Sie unter „Alle Förderungen“.
In einigen Bundesländern sind wir anerkannter Bildungsträger für Bildungsurlaub. Ihre Ausbildungstage können damit als Freistellung anerkannt werden.
Informationen zum AZAV-Bildungsurlaub →Als Soloselbstständige:r in Deutschland können Sie vom ESF Plus-geförderten KOMPASS-Programm mit bis zu 4.500 € profitieren.
Für den Standort München nicht hinterlegt.
Informationen zum KOMPASS-Programm →
Die ESF-Förderung richtet sich an Personen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg. Teilnehmende erhalten je nach Alter 30 % oder 70 % Ermäßigung.
Ab dem 01.09.2026 ändern sich die Förderbedingungen. Kurse, die am oder nach dem 01.09.2026 beginnen, erhalten 45 % Ermäßigung auf die Kursgebühr, unabhängig vom Alter der Teilnehmenden.
Gilt nur für Kurse in Baden-Württemberg, zum Beispiel Freiburg, Karlsruhe, Mannheim und Stuttgart.
Informationen zur ESF-Förderung →
Gefördert werden Beschäftigte und Selbstständige mit Wohnsitz in Hamburg. Übernommen werden bis zu 50 % der Weiterbildungskosten.
Gilt nur für Kurse in Hamburg.
Informationen zum Weiterbildungsbonus PLUS →Sie sind unsicher, welche Förderung für Sie infrage kommt? Wir prüfen Ihre Fördermöglichkeit kostenfrei.
Sie lernen den Mediationsprozess sicher zu führen, Gespräche zu moderieren und tragfähige Vereinbarungen zu erzielen.
Grundlagen, Haltung, Prinzipien und Rollen. Sie verstehen Konfliktdynamiken und starten in die Praxis mit Vorgespräch und Auftragsklärung.
Fragetechniken, Gesprächsführung, Moderation und Visualisierung. Sie strukturieren Themen, klären Interessen und entwickeln Optionen.
Emotionen, Interventionen und Verhandlungskompetenz. Sie arbeiten mit integrativen Methoden, kennen Harvard-Ansätze und bereiten Einigungen vor.
Rechtssicher handeln: Information versus Beratung, Vereinbarung und Durchsetzbarkeit. Sie trainieren unterschiedliche Settings bis zur Co-Mediation.
Ihr Ansatz, Ihr Werkzeugset, Ihre Stärken. Sie üben schwierige Situationen in einer komplexen Mediationssimulation und schließen mit Kolloquium und Abschlusszeugnis ab.
Alle Gebühren enthalten die Frühbucherkondition von 10 % und gelten für private wie betriebliche Anmeldungen. Regulär 4.500 € (privat) und 5.400 € (Firma).
Umsatzsteuerbefreit nach § 4 Nr. 21 UStG. Enthalten sind 130 Ausbildungsstunden, Lehrmaterialien und das Abschlusskolloquium.
Für das Hochschulzertifikat benötigen Sie eine Supervision innerhalb eines Jahres nach Abschluss. Für den Titel nach der ZMediatAusbV sind fünf Supervisionen innerhalb von drei Jahren nach Abschluss erforderlich. Mehr zur Supervision →
Der 130-Stunden-Lehrgang öffnet drei Abschlüsse direkt. Mit dem 70-stündigen Vertiefungskurs kommen zwei weitere hinzu.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das CONSENSUS-Abschlusszeugnis. Damit ist eine kostenpflichtige Listung beim IMI möglich, um den Titel „IMI Qualified Mediator“ zu führen.
Das Hochschulzertifikat wird verliehen, wenn ein erster supervidierter Praxisfall innerhalb eines Jahres nach Abschluss dokumentiert und eingereicht wurde.
Für den gesetzlich geschützten Titel sind fünf supervidierte Praxisfälle innerhalb von drei Jahren nach Abschluss nachzuweisen. Für den dauerhaften Erhalt sind alle vier Jahre mindestens 40 Fortbildungsstunden zu absolvieren.
Der 200-Stunden-Lehrgang (130 plus 70) entspricht dem QVM®-Standard. Die Zertifizierung erfolgt über die unabhängige Zertifizierungsstelle des QVM®.
Der Antrag ist mit 200 Stunden (130 plus 70) möglich, wenn die Mindestdauer von 18 Monaten eingehalten wurde. Nach Anerkennung sind 60 Stunden persönliche Weiterbildung in drei Jahren nachzuweisen.
Alle Details zu Anerkennung, Standards und Abschlüssen im Zertifizierungs-Infoblatt.
Im 5. Modul findet stattdessen eine komplexe Mediationssimulation statt, in der alle Teilnehmenden die Rolle des:der Mediator:in übernehmen — mit anschließender Feedback-Runde und Expert:innengespräch.
Ihr Trainer in München
München verbindet bayerische Verwurzelung mit einem der internationalsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands, ein Spannungsfeld, das auch Rosi Kerns eigene Arbeit als Mediatorin prägt. Im Gespräch mit unserer Trainerin Rosi Kern sprechen wir darüber, wie internationale Erfahrung den Blick auf Konflikte verändert, warum Präsenz für sie die wichtigste Kompetenz einer Mediatorin ist und wie sie diese Haltung in die Ausbildung vor Ort einbringt.
Als international tätige Mediatorin und Coach begleitet Rosi Kern seit vielen Jahren Führungskräfte und Multi-Stakeholder-Teams in politisch und institutionell komplexen, oft internationalen Organisationen und bringt diese Erfahrung direkt in ihre Ausbildungen ein.
Je mehr Länder und Kulturen ich kennenlernen durfte, desto weniger glaube ich an einfache Antworten, und desto neugieriger bin ich auf Menschen geworden. Je mehr ich gelernt habe, desto größer wurde mein Respekt vor allem, was ich noch nicht weiß. Diese innere Haltung beeinflusst nicht nur mein Leben allgemein, sondern auch mein Dasein als Mediatorin maßgeblich.
Viele erwarten, dass internationale Erfahrung vor allem Unterschiede sichtbar macht. Für mich war es genau umgekehrt. Sie hat mir gezeigt, wie ähnlich wir uns Menschen eigentlich sind. Hinter unterschiedlichen Sprachen, Traditionen und Kommunikationsstilen begegnen mir überall dieselben Hoffnungen, Ängste und Bedürfnisse: der Wunsch, gesehen zu werden, dazuzugehören, Sicherheit zu erleben und mit Würde behandelt zu werden. Und die Würde würde ich dabei besonders unterstreichen.
Genau diese Haltung bringe ich auch in die Ausbildung hier in München mit. Ich möchte Teilnehmende dazu ermutigen, nicht vorschnell zu bewerten oder Menschen in Schubladen einzuordnen, sondern mit echter Neugier zu fragen: Was bewegt diesen Menschen? Welche Geschichte steckt hinter seinem Verhalten? Deshalb sage ich meinen Teilnehmenden oft: Natürlich ist es hilfreich, sich vor einer Mediation mit einer Kultur oder einem Land auseinanderzusetzen. Dieses Wissen kann Türen öffnen und unnötige Peinlichkeiten verhindern. Aber sobald ihr einem Menschen gegenübersitzt, legt dieses vermeintliche Wissen für einen Moment wieder beiseite. Nur so könnt ihr dem Menschen vor euch begegnen, statt eurem vorgefertigten Bild einer Kultur. Denn sobald wir glauben zu wissen, wer jemand ist, hören wir oft auf, wirklich neugierig zu sein.
Ich wünsche mir, dass meine Teilnehmenden genau diese Haltung entwickeln: weniger schnelle Urteile, mehr echtes Interesse. Mehr Fragen als Antworten. Mehr Staunen als Einordnen.
Gleichzeitig erleben sie durch die vielen Beispiele aus unterschiedlichen Ländern, die ich teile, dass es selten nur den einen richtigen Weg gibt. Deshalb hören sie mich wahrscheinlich einen Satz häufiger sagen als viele andere:
"Lasst euch inspirieren, aber kopiert nicht."
Ich wünsche mir keine Mediatorinnen und Mediatoren, die möglichst so arbeiten wie ich. Ich wünsche mir Menschen, die den Mut entwickeln, ihren eigenen Stil zu finden. Denn gute Mediation entsteht nicht durch Nachahmung, sondern dort, wo fachliche Kompetenz, Persönlichkeit und echte Begegnung zusammenfinden.
Internationale Konflikte haben mich vor allem eines gelehrt: tiefen Respekt vor allem, was ich noch nicht weiß.
Je länger ich als Mediatorin arbeite, desto vorsichtiger bin ich mit schnellen Antworten geworden. Hinter jeder Position verbirgt sich eine Geschichte. Hinter jedem Konflikt eine Wirklichkeit, die wir oft erst erahnen, wenn wir bereit sind, wirklich zuzuhören.
Gute und achtungsvolle Mediation beginnt weder mit der richtigen Frage noch der perfekten Methode. Sie beginnt dort, wo Menschen die Bereitschaft mitbringen, sich wirklich zu begegnen, bevor wir glauben, verstanden zu haben. Das gilt vor allem für uns als Mediatorin oder Mediator.
Deshalb ist Präsenz für mich die wichtigste Kompetenz einer Mediatorin oder eines Mediators. Präsenz fängt bei mir selbst als Mediatorin an und schließt nicht nur alle beteiligten Medianden ein, sondern auch das, was auf allen Beziehungsebenen in der Mediation passiert, und das oft lange bevor es ausgesprochen wurde.
Gerade in München mit seinen zahlreichen international tätigen Unternehmen erlebe ich das immer wieder ganz konkret: Viele Teilnehmende bringen bereits Erfahrung mit multikulturellen Teams mit, ohne dass ihnen dafür bisher eine passende innere Haltung vermittelt wurde.
Gerade in einer Zeit, in der Wissen jederzeit verfügbar ist und künstliche Intelligenz uns auf nahezu jede Frage eine Antwort geben kann, wird diese Fähigkeit immer wertvoller. Denn Präsenz lässt sich nicht automatisieren. Kein Algorithmus kann wahrnehmen, wenn sich die Stimmung im Raum verändert, wenn hinter einem Satz Unsicherheit mitschwingt oder wenn gerade das Schweigen mehr erzählt als die Worte.
Gelungene Mediation schafft einen Raum, in dem Menschen den Mut finden, ihre eigenen Antworten zu entdecken.
Deshalb scheitern Mediationen aus meiner Sicht auch selten an fehlenden Methoden. Sie scheitern eher dann, wenn wir als Mediatorinnen oder Mediatoren glauben, den Prozess stärker lenken zu müssen als die Menschen selbst. Wenn wir Verantwortung übernehmen, die nicht unsere ist. Oder wenn wir vergessen, auf unsere eigenen Grenzen zu achten.
Die wirksamsten Mediatorinnen und Mediatoren, denen ich begegnet bin, waren selten die lautesten oder die brillantesten. Es waren diejenigen, bei denen Menschen sich sicher genug fühlten, sich wirklich zu zeigen. Sie waren voll und ganz präsent.
Absolut. München selbst zeigt das für mich schon: eine Stadt mit sehr bayerischen Wurzeln und gleichzeitig einem der internationalsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands.
Je mehr ich gereist bin, desto wichtiger sind mir meine Wurzeln geworden. Ein Bewusstsein und Dankbarkeit für all das, was ich an meinen Wurzeln und meiner Herkunft schätze, und gleichzeitig die Integration und Annahme all dessen, was mich an anderen Kulturen und Ländern inspiriert hat, es anders zu machen, als ich es bisher kannte.
Auch wenn ich ursprünglich vielleicht mal dachte, dass sich das widerspricht, ist mir heute klar, dass gerade meine Bewusstheit über meine Wurzeln mein Herz für die Welt überhaupt erst geöffnet hat.
Denn erst wenn wir irgendwo innerlich zu Hause sind, entsteht die Freiheit, anderen wirklich offen zu begegnen. Nicht mit dem Bedürfnis, sie zu überzeugen oder einzuordnen, sondern mit der ehrlichen, unvoreingenommenen Neugierde eines Kindes. [unsichere Stelle, siehe Chat]
Heimat ist für mich deshalb längst kein bestimmter Ort mehr, sondern ein Gefühl von Gelassenheit, Akzeptanz, Lebendigkeit und Ruhe, umgeben von Menschen, die mir nahestehen. Momente, in denen gemeinsam gelacht wird. Gespräche, die verbinden. Das Gefühl, getragen zu sein und gleichzeitig man selbst sein zu dürfen.
Vielleicht berühren mich neue Kulturen deshalb bis heute so sehr. Jede Begegnung erweitert meinen Blick ein Stück. Sie erinnert mich daran, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, zu leben, zu lieben, Familie zu gestalten oder Konflikte zu lösen. Und dass unsere eigene Art selten die einzig richtige ist.
Diese Erfahrung prägt auch meine Arbeit als Mediatorin. Die Struktur ist für mich kein Geländer, an dem ich festhalte. Sie ist eher wie das Flussbett eines Flusses, das die Richtung vorgibt. Aber das Wasser findet seinen eigenen Weg, und genau so verstehe ich Mediation.
Ja, eine Struktur ist hilfreich, weil sie Halt und Orientierung schenkt. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass die eigentliche Veränderung dort entsteht, wo wir bereit sind, den Menschen zu folgen und nicht unserem Plan.
Vielleicht arbeite ich deshalb so gerne transformativ. Mich interessiert nicht nur, wie ein Konflikt gelöst wird, sondern viel mehr, was zwischen Menschen möglich wird, wenn sie sich wirklich begegnen. Was möglich ist, wenn wir Regeln brechen, den Mut haben, Altgewohntes und Strukturen loszulassen, und Kontrolle abgeben.
Ich höre genauso auf das, was zwischen den Menschen geschieht, wie auf das, was gesagt wird. Oft sind es gerade die ungeplanten Momente, die Türen öffnen, die wir mit dem besten Leitfaden nie gefunden hätten.
Wie jedes Land seine eigene Kultur und Geschichte hat, bringt auch jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit mit. Jedes Team entwickelt seine eigene Dynamik. Jeder Konflikt spricht seine eigene Sprache.
Für mich bedeutet Mediation deshalb nicht, Menschen durch einen Prozess zu führen, sondern gemeinsam mit ihnen einen Weg zu finden, der genau zu ihnen und ihrem Anliegen passt. Kurz gesagt: Ich vertraue den Menschen mehr als rigiden Plänen.
Eigentlich in jedem Seminar, meist ganz selbstverständlich. Das lässt sich gar nicht vermeiden, denn ich sage immer: Ich bin in der Welt zuhause. Das gilt auch für unsere Gruppen hier in München.
Ich liebe den Moment, wenn mir jemand eine Perspektive zeigt, auf die ich selbst niemals gekommen wäre. Genau deshalb reise ich so gerne. Nicht, um Recht zu behalten, sondern weil ich immer wieder überrascht werde und es liebe, Neues zu erkunden.
Diese Haltung bringe ich auch in die Ausbildung mit. Ich möchte keine fertigen Antworten vermitteln. Ich möchte Räume schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und Menschen erleben, wie bereichernd es sein kann, wenn jemand die Welt ganz anders sieht als man selbst. Das gilt genauso für die Teilnehmenden in unseren Mediationsausbildungen wie für die Medianden im Mediationsprozess. Für mich ist es ein Privileg, von den Menschen um mich herum lernen zu dürfen. [Wiederholung entfernt, siehe Chat]
Teilnehmende hören von mir wahrscheinlich oft den Satz: "Lasst euch inspirieren, aber kopiert nicht."
Es gibt selten nur den einen richtigen Weg. Gute Mediation entsteht dann, wenn wir Methoden mit unserer eigenen Persönlichkeit verbinden und den Mut entwickeln, unseren eigenen Stil zu finden und vor allem auch immer wieder Neues auszuprobieren.
Oft erzähle ich in Kursen Geschichten aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen, nicht weil sie außergewöhnlich sind, sondern weil sie zeigen, wie vielfältig menschliches Denken sein kann. Gleichzeitig wird dadurch deutlich, dass Konflikte überall auf der Welt ähnliche Wurzeln haben.
Ein Beispiel, das ich gerne teile, ist der Blick auf scheinbar selbstverständliche Wahrheiten. Was in einer Kultur als "richtig" gilt, kann in einer anderen völlig selbstverständlich anders gelebt werden. Ich erinnere mich dabei zum Beispiel gerne daran, dass wir in Deutschland generell davon ausgehen, dass jemand, der einem nicht in die Augen schauen kann, nicht die Wahrheit sagt. In Afghanistan ist im Vergleich dazu der abgewandte Blick ein Ausdruck von Respekt jüngerer Menschen gegenüber Älteren oder Autoritätspersonen. Diese Erfahrung hat mich gelehrt, eigene Annahmen immer wieder zu hinterfragen und mit Offenheit statt mit schnellen Urteilen zu reagieren.
Deshalb wünsche ich mir auch nicht, dass meine Teilnehmenden meine Art zu mediieren übernehmen. Im Gegenteil. Ich wünsche mir, dass sie den Mut entwickeln, ihre eigene zu finden. Dass sie Methoden nicht kopieren, sondern mit ihrer Persönlichkeit verbinden. Dass sie ausprobieren, verwerfen, neu denken und Schritt für Schritt ihren eigenen Stil entwickeln.
Denn Menschen brauchen keine Kopien guter Mediatorinnen und Mediatoren. Sie brauchen Menschen, die authentisch zuhören, präsent bleiben und den Mut haben, auch selbst immer wieder dazuzulernen.
Wenn ich eines auf meinen Reisen gelernt habe, dann dies: Mitgefühl wächst dort, wo echtes Interesse beginnt. Und oft verändert genau das Beziehungen, lange bevor sich die Positionen verändern.
Standort München
In München sind wir zu Gast bei ecos work spaces an der Landsberger Straße 155, im Stadtteil Laim, westlich des Zentrums und verkehrsgünstig gelegen. S-Bahn, U-Bahn und Tram sind in wenigen Gehminuten erreichbar, Parkplätze gibt es in unmittelbarer Nähe. Alles für Ihre Planung auf einen Blick: Anfahrt, Parken und Übernachtung.
Standort
Mit der Tram: Mit der Tram: Linien 18 und 19, Haltestelle Lautensackstraße, ca. 8 Minuten zu Fuß entlang der Landsberger Straße.
Mit dem Bus: Mit dem Bus: Linie 130 hält an der Landsberger Straße, wenige Gehminuten vom Campus.
Mit S- und U-Bahn: Mit S- und U-Bahn: S Hirschgarten (S-Bahn-Stammstrecke, u. a. S1, S2, S3, S4, S6, S8), ca. 8 Minuten zu Fuß, direkt zum Hauptbahnhof und Marienplatz. U-Bahn Westendstraße (U4, U5), ca. 9 Minuten zu Fuß.
Mit dem Auto: Mit dem Auto: Über den Mittleren Ring bzw. die A96 Richtung Laim; rund um den Standort stehen Parkplätze zur Verfügung.
Direkt am Standort und in den umliegenden Straßen gibt es Parkmöglichkeiten. Die nächste öffentliche Tiefgarage ist das Parkhaus in der Elsenheimerstraße, rund um die Uhr geöffnet und ca. 5 Minuten zu Fuß entfernt.
ca. 450 m · 6 Min zu Fuß
Website ansehen north_eastca. 800 m · 10 Min zu Fuß
Website ansehen north_eastca. 1,4 km · wenige Minuten mit der Tram
Website ansehen north_east
Kombi-Angebot
Buchen Sie Ihre Mediationsausbildung und Coaching-Ausbildung in München gemeinsam und sichern Sie sich einen Preisvorteil auf die Coaching-Ausbildung. Wir beraten Sie gern zur optimalen Reihenfolge.
Warum CONSENSUS Campus
Bei CONSENSUS Campus verbinden sich anerkannte Qualitätsstandards mit intensiver Praxiserfahrung und einem Netzwerk, das Sie auch nach der Ausbildung begleitet.
Nach der ZMediatAusbV ausgerichtet, hochschulzertifiziert durch die ISM und als IMI Certified Mediator Training Program auch international anerkannt.
Zertifizierungen ansehenSie werden Teil unseres deutschlandweiten und internationalen Netzwerks aus Mediator, Coaches und Alumni. Daraus entstehen wertvolle Kontakte, fachlicher Austausch und häufig auch die ersten Praxisfälle.
Alumni-Netzwerk entdeckenCONSENSUS Campus ist AZAV-zertifiziert. Dadurch können Sie, je nach Bundesland und persönlicher Situation, Bildungsurlaub und verschiedene Fördermöglichkeiten nutzen.
Fördermöglichkeiten prüfenSeit über zehn Jahren begleitet CONSENSUS Solutions Organisationen bei Konflikten, von der Wirtschaftsmediation bis zum Coaching von Führungskräften. Diese Praxiserfahrung fließt direkt in Ihre Ausbildung ein.
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Mediationsausbildung im Vergleich: Welcher Ausbildungstyp wirklich zu Ihnen passt (2026)
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Zum Beitrag
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen. Wenn etwas offen bleibt, melden Sie sich gerne bei uns.
Mediationsausbildung
Die 130 Stunden des Ausbildungslehrgangs umfassen 5 Module, die sowohl in Präsenz als auch in Live-Online-Terminen durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es keine verpflichtenden Vor- oder Nachbereitungen sowie Hausaufgaben. Wie viel Zeit Sie zusätzlich für das Nachlesen der bereitgestellten Materialien investieren oder wie intensiv Sie sich auf die folgenden Module vorbereiten, bleibt Ihnen überlassen. Erfahrungsberichte von Absolvent:innen zeigen, dass sich Teilnehmende pro Modul etwa 10 Stunden Zeit nehmen, während andere insgesamt bis zu 25–30 Stunden einplanen. Der zusätzliche Aufwand hängt davon ab, wie stark Sie beruflich eingebunden sind und ob Sie die Skripte und Materialien bereits während der Ausbildung vollständig durcharbeiten oder dies teilweise im Nachgang erledigen möchten.
Nach erfolgreichem Abschluss des 130-stündigen Ausbildungslehrganges berechtigt das Abschlusszeugnis zur Registrierung beim International Mediation Institute (IMI) als IMI Qualified Mediator. Nachdem Sie Ihre mediative Kompetenz und erste Praxiserfahrung durch die Supervision und ausführliche Dokumentation eines eigenen Mediationsfalls unter Beweis gestellt haben, wird Ihnen weiterhin das Hochschulzertifikat Mediation in Zusammenarbeit mit der International School of Management (ISM) verliehen. Zur Erlangung des gesetzlich geschützten Titels Zertifizierter Mediator (m/w/d) nach der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) sind insgesamt fünf supervidierte Praxisfälle innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des Ausbildungslehrgangs durch form- und fristgerechte Supervisionsbescheinigungen nachzuweisen. Zum dauerhaften Erhalt dieses Titels sind alle vier Jahre mindestens 40 Fortbildungsstunden zu absolvieren.
Voraussetzungen für die Teilnahme an der Mediationsausbildung sind eine abgeschlossene akademische oder berufliche Ausbildung und/oder mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, sowie ein Mindestalter von 26 Jahren.
Inhalte des Fachseminars:
Inhalte der Gruppensupervision:
Zertifizierungen
Wer bei CONSENSUS CAMPUS eine Mediationsausbildung absolviert, hat die Möglichkeit, die folgenden Zertifikate zu erhalten:
*Hinweis: Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Voraussetzungen für den Erhalt der Qualifikationen.
Der Qualitätsverbund Mediation (QVM) ist ein Zusammenschluss der Vorstände aus den Mediationsverbänden BAFM, BMWA, DFfM und DGM (»BBBDDVerbände«). Ziel ist es, aufbauend auf dem „Mindeststandard“ des zertifizierten Mediators ein gemeinsames Qualitätssiegel mit höheren Anforderungen zu schaffen, in das alle Verbands-Standards einfließen - auch unabhängig von der Verbandsmitgliedschaft. Der QVM Standard verlangt:
Als erstes Ausbildungsinstitut in Deutschland sind wir stolz darauf, Pioniere bei der Einführung internationaler Standards in unserer Mediationsausbildung in Deutschland und Teil eines – durch das International Mediation Institut (IMI) verbundene - internationalen Netzwerks zu sein. Personen, die unsere Mediationsausbildung erfolgreich abschließen, können die Anerkennung IMI Qualified Mediators erhalten. Die IMI-Standards umfassen ein breites Spektrum an Kompetenzen, eine hohe Anzahl praktischer Übungen und Feedback sowie die Betreuung durch Experten aus verschiedenen Arbeitsbereichen der Mediation. Die Qualitätsstandards des IMI werden von der IMI Independent Standards Commission (ISC) festgelegt und aufrechterhalten, einem mehr als 70 Mitglieder umfassenden Gremium von erfahrene Mediatoren, Richtern und Ausbildern aus 27 Ländern.
Nach erfolgreichem Abschluss des 130-Stunden Ausbildungslehrganges erhalten Sie ein Abschlusszeugnis über die Anerkennung der internationalen Standards der Ausbildung (zertifiziert durch IMI International Mediation Institute). Im Anschluss können Sie sich kostenpflichtig beim IMI (International Mediation Institute) listen lassen, um den international anerkannten Titel „IMI qualified“ zu erhalten. Hierzu senden Sie Ihr Abschlusszeugnis direkt an das IMI, um den Prozess, Ihr Profil auf der Website des IMI veröffentlichen zu lassen. Das IMI verlangt eine einmalige Aufnahmegebühr von 75 EUR (zzgl. MwSt.) sowie eine jährliche Listungsgebühr von 75 EUR (zzgl. MwSt.).
Wir bestätigen, dass der Kurs 200 Stunden umfasst und den Anforderungen des Qualitätsverbundes Mediation (QVM®) an einen Ausbildungslehrgang entspricht. Dieser Standard wurde von den führenden Berufsverbänden, also Bundesverband Mediation e. V. (BM), BAFM, BMWA, DGM und DFfM, auf der Basis der Verbandsstandards entwickelt und geht noch über die Standards dieser einzelnen Verbände hinaus. Daher können wir die Gleichwertigkeit mit den Standards des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM) bestätigen. Der QVM®-Standard des Ausbildungslehrgangs wird in einem entsprechenden Abschlusszeugnis am Ende des Kurses bescheinigt. Sofern die in diesem Standard geforderten zusätzlichen Leistungen (Falldokumentationen, Supervisionen etc.) erbracht und positiv begutachtet werden, kann anschließend auch eine Zertifizierung bei der unabhängigen Zertifizierungsstelle des QVM® erfolgen.
Nein. Als Teil des 5. Modules wird eine komplexe Mediationssimulation stattfinden, in der alle Teilnehmenden die Rolle des Mediators/ der Mediatorin übernehmen. Im Anschluss findet eine ausführliche Feedback-Runde statt sowie ein ExpertInnengespräch zwischen Teilnehmenden und Ausbilderinnen und Ausbildern als Reflektion über die Mediationssimulation.
Organisatorisches
Die Kursgebühren beinhalten den Ausbildungslehrgang nach der ZMediatAusbV zum zertifizierten Mediator (m/w/d) mit 130 Präsenzstunden, alle Lehrmaterialien sowie die Durchführung des Abschlusskolloquiums.
Die Kursgebühr kann auf einmal oder bei Privatzahlern gegen eine Aufzahlung in Raten gezahlt werden.
CONSENSUS CAMPUS führt selbst gegen Gebühr Supervisionen für die Absolventen unserer Mediationsausbildung durch. Die Supervision kann aber jede/ jeder anbieten, der im Feld Mediation/ Coaching erfahren und aktiv ist. Bei Nachweis der erforderlichen Qualifikation kann die Supervision somit auch durch externe Supervisoren durchgeführt werden. Eine entsprechende Dokumentation im Anschluss soll Aufschluss über die Tätigkeit des Supervisors geben. Mehr Informationen zu Supervisionen finden Sie HIER.
CONSENSUS CAMPUS ist in verschiedenen Standorten vertreten. Wir bieten unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, für einzelne Module zwischen den Standorten zu wechseln. Dies kann der Fall sein, wenn eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht am Modul teilnehmen kann oder beruflich sowie aus anderen Gründen verhindert ist. In diesen Fällen ist es möglich das entsprechende Modul auf einem anderen CONSENSUS CAMPUS zu absolvieren (nach Verfügbarkeit). Alternativ bieten wir einen Nachholtag nach Abschluss der Ausbildung Online an und die Möglichkeit, verpasste Einheiten in einem Folgekurs am gleichen Standort zu besuchen.
Mediationsausbildung · München
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Mediationsausbildung München Herbst 2026