Consensus beteiligt sich an Initiative für interkulturelle Mediation in der Europäischen Union

EU-Mediatoren gestalten gemeinsam eine Mediationsausbildung mit interkulturellem Schwerpunkt. Mit dabei ist die Consensus Group aus Stuttgart. Geschäftsführerin Andrea Hartmann-Piraudeau: „Es ist richtungsweisend, die Mediation als alternative Methode zur Streitbeilegung in Europa zu professionalisieren.“

 

Stuttgart, 24. September 2021

Die Consensus Group aus Stuttgart hat sich mit weiteren europäischen Ausbildungsinstituten für Mediation zusammengetan, um die interkulturelle Konfliktklärung und -vermittlung innerhalb der Europäischen Union (EU) voranzubringen. Die beteiligten Expertinnen und Experten aus den EU-Mitgliedsstaaten arbeiten gemeinsam daran, ein integriertes europäisches Mediationscurriculum zu verabschieden. Das Ziel ist es, eine europäische Plattform mit einheitlichen Qualitätsstandards für eine Mediationsausbildung und -dienstleistungen zu schaffen und interkulturelle Kompetenzen in den Fokus zu rücken.

 

Alternative Streitbeilegungs- und Mediationsverfahren setzen sich in der EU durch

„Für ein friedliches Miteinander ist es essenziell, qualifiziert zwischen Streitparteien verschiedener EU-Kulturen zu vermitteln“, führt Andrea Hartmann-Piraudeau, Consensus Group Stuttgart aus. Deshalb legt das Projekt einen besonders Fokus auf die interkulturellen Kompetenzen. Für die Geschäftsführerin und Mediatorin Grund genug, Initiative zu ergreifen und bei dem Projekt mitzuwirken. „Wir bringen unsere Expertise aus Deutschland ein und bündeln systematisch das Wissen und die Erfahrungen unserer Kollegen aus der EU“, berichtet sie. Mediatoren aus allen EU-Mitgliedsstaaten machen sich dafür stark, so die Konfliktexpertin weiter, die Mediation als alternative Methode zur Streitbeilegung in Europa zu professionalisieren.

 

In drei Jahren zu interkultureller Mediationskompetenz

Die Europäische Union finanziert das Projekt. Etablierte Ausbildungsinstitute und strategische Partner arbeiten nun drei Jahre zusammen, um in der gesamten EU

  • einen gemeinsamen Rahmen für die Mediationsausbildung zu schaffen,
  • einen standardisierten und qualifizierten Ausbildungsweg für Mediation aufzuzeigen: von der Erstausbildung und Zertifizierung bis hin zur Weiterentwicklung ihrer Praxis in der gesamten EU,
  • ein gemeinsames europäisches Modul – online und interaktiv – zu kreieren, um die interkulturelle Kompetenz von Mediatorinnen und Mediatoren zu stärken,
  • eine europaweite Publikation herauszugeben, um die Ausbildung von EU-Mediatoren und deren interkulturelle Kompetenz zu unterstützen. Die Grundlage hierfür bilden Interviews mit Praktikern in der gesamten EU.

 

Das Mediationscurriculum baut auf den regionalen Curricula der Partnerländer auf. Wer sich nach diesen EU-Standards als Mediator qualifiziert, kann sich in zahlreichen EU-Ländern zertifizieren lassen.

 

An dem Projekt beteiligen sich die Ausbildungspartner: Consensus Group, Deutschland; Hungary Foundation and Mediation Centre, Ungarn; Associozione Med.Dia.Re., Italien; Dialogue BV, Niederlande; Centuri Mediacji Partners, Polska, Polen; ICFML, Portugal. Strategische Partner sind: Centre of Arbitration and Mediation of Europe (CAME), Italien; Mediators‘ Institute of Ireland (MII), Irland; die Bundeswehr-Universität, Deutschland.

 

Mehr Informationen

www.in-medias.eu

Kontakt

Dr. Andrea Hartmann-Piraudeau

E-Mail: hartmann@consensus-group.de

 

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