Vertiefungskurse Familienmediation

Erweitern Sie Ihre Kompetenz um das Gebiet der Familienmediation.
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Berufsbegleitend
Vertiefungskurs Familienmediation
4.9 (59 Bewertungen)
Basierend auf Kundenfeedback
Fortgeschritten Für Teilnehmende mit abgeschlossener Mediationsausbildung. Der Kurs setzt Grundlagen voraus und geht direkt in die Familienpraxis.
Voraussetzung: abgeschlossene Mediationsausbildung
70 Zeitstunden
6 Tage Blockseminar in Stuttgart plus 2×2 Tage Gruppensupervision online
Zertifizierung
Baustein für den 200-Stunden-Lehrgang nach QVM® in Kombination mit dem 130-Stunden-Basiskurs

Über diesen Kurs

Vertiefungskurs Familienmediation

Der Vertiefungskurs Familienmediation richtet sich an Personen, die schon eine Ausbildung zum zertifizierten Mediator (m/w/d) absolviert haben und nun durch eine darauf aufbauende Weiterbildung ihre Kompetenz um das Gebiet der Familienmediation erweitern möchten.

  • Für Personen mit abgeschlossener Mediationsausbildung
  • 6-tägiges Blockseminar in Stuttgart
  • 1 Gruppensupervisionsmodul à 3 Tage (online)

Der 130-stündige Basiskurs zum zertifizierten Mediator (m/w/d) und der 70-stündige Vertiefungskurs Wirtschaftsmediation ergeben zusammen einen modular aufgebauten, 200-stündigen Ausbildungslehrgang nach den Standards des Qualitätsverbundes Mediation (QVM®). 

Exklusives Angebot Jetzt sparen bei Buchung eines zweiten Vertiefungskurses Gruppensupervision nur einmal bei Buchung von zwei Vertiefungskursen 2. Kurs ab 1440€ Privat 1970€ Firma

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AZAV-zertifiziert für Bildungsurlaub

In diesem Bundesland sind wir anerkannter Bildungsträger für Bildungsurlaub.

Informationen zum Bildungsurlaub

Lerninhalte

Der Vertiefungskurs Familienmediation

Prozess & Rolle
Kommunikation
Verhandlung
Recht & Ethik


Die Familie ist eines der spannendsten und zugleich der anspruchsvollsten Betätigungsfelder in der Mediation. Mehr als in allen anderen Konflikten sind die Parteien hier emotional miteinander verbunden. Fast immer sind die sachlichen Konfliktthemen nur die Spitze des Eisberges. Um ein Vielfaches größer sind die psychodynamischen und beziehungsorientierten Konfliktanteile unter der Wasseroberfläche, die nach Aufmerksamkeit verlangen, wenn das Ergebnis dauerhaft tragen soll.

Einerseits erschweren oft tiefe Verletzungen eine konstruktive Auseinandersetzung, andererseits ist meistens die Motivation für eine faire und friedliche Lösung gerade hier besonders hoch. Schließlich belastet der Familienkonflikt nicht nur die unmittelbar Beteiligten, sondern eine Eskalation oder ein Kontaktabbruch kann großes Leid über ihnen nahestehende Menschen bringen, seien es die gemeinsamen Kinder oder die alt gewordenen Eltern. Über die mediative Grundkompetenz hinaus ist daher ein in die Tiefe gehendes Verständnis der Konfliktdynamik in Familiensystemen sowie der Ambivalenz- und Trauerphasen bei Trennung und Scheidung essentiell. Daneben werden Kenntnisse der grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen in der Erb- sowie der Trennungs- und Scheidungsmediation verlangt.

Wie sieht der Alltag eines Familienmediators/einer Familienmediatorin aus? Hier beschreibt unsere Ausbildungsleiterin Dr. Imke Wulfmeyer einen typischen Fall aus der Trennungs- und Scheidungsmediation. 

 

Modul 1 Grundlagen, Dynamiken und Konfliktfelder
  • Anwendungsbereiche von Familienmediation, Möglichkeiten und Grenzen
  • Ehe und Familie aus psychologischer Sicht
  • Subjektive Wirklichkeit, Selbstbehauptung und gegenseitiges Verständnis in der Familienmediation
  • Arbeit mit Genogrammen und kreativen Methoden
  • Typische Konfliktthemen im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung
  • Trennung zwischen Paar- und Elternrolle in der Trennungs- und Scheidungsmediation
  • Umgang mit starken Emotionen und hochstrittigen Konfliktparteien
  • Rechtliche Grundlagen der Trennungs- und Scheidungsmediation
  • Formen und Auswirkungen von Paarkonflikten
  • Die Psychodynamik von Paar- und Trennungskonflikten
  • Ambivalenzmediation bei Paaren zwischen Trennung und Neuanfang
  • Rollenverteilung zwischen Co-Mediator:innen bei der Arbeit mit Paaren
  • Rollenspiele anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Anwendungsbereichen
Modul 2 Kinder, Generationenkonflikte und besondere Kontexte
  • Modelle zur direkten und indirekten Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in die Mediation
  • Spezielle Themen bei interkulturellen Familien, Pflegefamilien und Patchwork-Familien
  • Besonderheiten der Live-Online-Mediation im Familienkontext
  • Implizite und explizite Erwartungen von Eltern an Kinder und von Kindern an Eltern
  • Anwendungsbereiche von Erbmediation und Elder Mediation, Möglichkeiten und Grenzen
  • Rechtliche Grundlagen der Erbmediation
  • Altwerden als Thema in der Mediation: Auswirkungen des Verlusts von Ansehen und Autonomie sowie Angst vor dem Altsein
  • Sorge- und Kontrollbedürfnis von erwachsenen Kindern versus Individualität und Autonomiebedürfnis von alten Eltern
  • Ungeklärte Familienkonflikte und Unversöhntes in den Biographien
  • Umgang mit alten Menschen in der Mediation
  • Erkrankung und Pflegebedürftigkeit: rechtliche und praktische Konsequenzen
  • Der Methodenkoffer der Familienmediation
  • Rollenspiele anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Anwendungsbereichen
  • Abschlusskolloquium
Modul 3 Supervision: Reflexion, Rollenklarheit und Arbeit an eigenen Fällen
  • Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis
  • Erweiterung der professionellen Kompetenz
  • Verbesserte Handlungsfähigkeit im Verlauf einer Mediation
  • Reflexion der eigenen Werte im Zusammenhang mit Ehe und Familie
  • Rollenklarheit als Mediator:in
  • Umgang mit Fällen, die eigene Themen des Mediators oder der Mediatorin berühren
  • Systemische Fragetechniken und Umgang mit Blockaden
  • Arbeit an eigenen Fällen der Teilnehmenden
Modul 4 Begleitete Peergroup-Arbeit: Intervision und kollegiale Vernetzung
  • Intervision als selbst organisierte und selbst moderierte Form kollegialer Unterstützung und Vernetzung in Peergroups
  • Eigenständige Treffen der Teilnehmenden mit gegenseitiger Testierung zum Nachweis der Stunden
  • Bereitstellung von Übungsfällen für Rollenspiele auf Wunsch durch CONSENSUS
  • Begleitende Unterstützung bei aufkommenden Fragen mit Rat und Anregungen durch CONSENSUS
  • Nutzung eines Konferenzraums oder eines Zoom-Accounts von CONSENSUS für die Peergroup-Arbeit nach Verfügbarkeit

Zertifizierungen

  • Hochschulzertifiziert (International School of Management)
  • CONSENSUS zertifiziert

Alle Details zu Anerkennung, Standards und Abschlüssen unserer Ausbildung finden Sie kompakt zusammengefasst in unserem Zertifizierungs-Infoblatt.

Unsere Qualitätsstandards

Möchten Sie einen Ausbildungslehrgang besuchen, der den Standards der Berufsverbände entspricht?

Mit unserer 130-stündigen Mediationsausbildung und einem 70-stündigem Vertiefungskurs, entspricht der Ausbildungslehrgang den Anforderungen des Qualitätsverbundes Mediation (QVM®). Dieser Standard wurde von den führenden Berufsverbänden, also Bundesverband Mediation e. V. (BM), BAFM, BMWA, DGM und DFfM, auf der Basis der Verbandsstandards entwickelt und geht noch über die Standards dieser einzelnen Verbände hinaus. Daher können wir die Gleichwertigkeit mit den Standards des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM) bestätigen. Der QVM®-Standard des Ausbildungslehrgangs wird in einem entsprechenden Abschlusszeugnis am Ende des Kurses bescheinigt. Sofern die in diesem Standard geforderten zusätzlichen Leistungen (5 supervidierte Mediationsfälle etc.) erbracht und positiv begutachtet werden, kann anschließend auch eine Zertifizierung bei der unabhängigen Zertifizierungsstelle des QVM® erfolgen.

Standort


Stuttgart

ecos work spaces
Königstraße 82, 70173 Stuttgart

Frankfurt

Frankfurt School of Finance & Management,
Adickesallee 32-34, 60322 Frankfurt am Main

Sylt

Congress Centrum Sylt,
Friedrichstraße 44, 25980 Sylt

900+ Absolvent:innen im Netzwerk

    Familienmediation

    Aktuelle Kurse und Termine

    Aufbauend auf die Mediator Ausbildung können Sie Ihre Kompetenzen in spezifischen Feldern weiter vertiefen und weitere Zertifikate erhalten.

    Verfügbare Kurse:

    18
    Mai 2026

    Familienmediation Stuttgart

    Mediationsausbildung

    Kurstermine anzeigen
    • Modul 1
    • Mo, 18.05.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Di, 19.05.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Mi, 20.05.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Modul 2
    • Do, 21.05.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Fr, 22.05.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Sa, 23.05.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Gruppensupervision
    • Do, 20.08.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Online)
    • Fr, 21.08.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Online)
    • Sa, 22.08.2026, 09:00, 09:00–16:00 (Online)
    16
    November 2026

    Familienmediation Hamburg

    Mediationsausbildung

    Kurstermine anzeigen
    • Modul 1
    • Mo, 16.11.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Di, 17.11.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Mi, 18.11.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Modul 2
    • Do, 19.11.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Fr, 20.11.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Sa, 21.11.2026, 09:00, 09:00–18:00 (Präsenz)
    • Gruppensupervision
    • Do, 21.01.2027, 09:00, 09:00–18:00 (Online)
    • Fr, 22.01.2027, 09:00, 09:00–18:00 (Online)
    • Sa, 23.01.2027, 09:00, 09:00–16:00 (Online)

    Kursdetails

    Vertiefungskurs Familienmediation

    Fortbildung für zertifizierte Mediator:innen mit Fokus auf Trennung, Familie und Konflikte zwischen Generationen.

    • 70 Std. gesamt
    • Interaktiver Unterricht in Kleingruppen
    • 6 Tage + 3 Tage Supervision (online)
    • Für Absolvent:innen: Quereinstieg nach Absprache

    Für wen ist der Kurs?

    Der Vertiefungskurs Familienmediation richtet sich an Personen mit abgeschlossener Mediationsausbildung, die ihre Kompetenz für familiäre Konflikte gezielt ausbauen möchten. Dazu gehören unter anderem Trennung und Scheidung, Elternkonflikte sowie Konflikte zwischen Generationen.

    Warum Familienmediation?

    Familienkonflikte sind oft emotional, vielschichtig und für alle Beteiligten belastend. In der Familienmediation arbeiten Sie nicht nur mit Sachthemen, sondern auch mit Beziehungsebene, Rollen, Loyalitäten und Übergängen. Dafür brauchen Sie methodische Sicherheit, ein gutes Gespür für Familiendynamiken und Klarheit im rechtlichen Rahmen.

    Bewertungen

    Stimmen unserer Absolvent:innen

    • "Das bereichernde waren die verschiedenen Dozenten sowohl in der Grundausbildung als auch in den Vertiefungskursen. Durch diesen bunten Strauß an Kursleitern hat man einen Eindruck, wie vielfältig Mediation gelebt werden kann. Jeder teilte seine eigene Art, seine Erfahrungen, Fälle und Werte mit uns. Das erlaubt einem auch selbst, seinen eigenen Stil zu finden und hilft beim reflektieren der eigenen Werte."

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      Verena Müller-Hofmann

    • "Die Ausbildung hat meine Haltung in Konfliktsituationen grundlegend gestärkt. Sie hat mir gezeigt, wie viel möglich wird, wenn ich mit innerer Klarheit und echter Präsenz in schwierige Dialoge gehe. Besonders prägend waren die vielfältigen, praxisnahen Perspektiven der Dozent:innen und der intensive Austausch in unserer Karlsruher Gruppe."

      Caroline Hupfer 1

      Caroline Hupfer
      Führungskraft

    • "Ich habe von einer Teilnehmerin den klugen Satz "...Lasst uns das Gegenteil mitdenken..." gehört, der mich seit dem in vielen Lebenslagen begleitet...."

      Diana Ax

      Diana Ax
      Spezialistin Testamentsvollstreckung

    • "Ihr Lieben, ich habe so unfassbar viel gelernt in dieser Ausbildung - sie war so wertvoll für das Verständnis in meinem beruflichen Kontext als Paarcoach und Supervisorin und mich persönlich - es hat sich so viel eingebrannt durch das kontinuierliche Üben, dass ich auch nach einem Jahr spielend darauf zurückgreifen kann - herzlichen Dank dafür. Schöne Grüße Ester"

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      Ester Kretz
      Coach, Supervisorin, Dozentin

    • "Die Klärung der persönlichen Ebene hilft bei der Lösung sachlicher Problemstellungen."

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      Gabi Dr. Meissner
      Professorin

    • "Der Kurs und die Ausbildung bei Consensus haben mich noch mehr in meine Größe und kommunikative Kraft gebracht. Sehr empfehlenswert."

      Jessica von Haeseler

      Jessica von Haeseler
      Persönlichkeitstrainerin

    • "Besonders wertvoll an der Mediationsausbildung bei CONSENSUS sind die engagierten Dozent:innen mit vielfältiger Branchenexpertise und das umfassende, praxisnahe Ausbildungsprogramm. Übungen und Beispiele aus realen Fällen machen die Inhalte unmittelbar anwendbar, getragen von einer angenehmen Gruppengröße und der professionellen Unterstützung des Teams im Hintergrund."

      Sabrina-Guschlbauer

      Sabrina Guschlbauer

    • "Wer schreibt, bleibt, sagen Schriftsteller. Mediation unterstuetzt im Nachdenken darueber, was bleibt, und das was gehen kann."

      Susanne

      Susanne Bauer
      DaZ Trainerin; OE-Beraterin; internat. Entwicklungs-/Nahostexpertin

    • "Von Praktiker:innen für die Praxis gemacht! Perfekte Mischung aus Theorie und Anwendung und jede Session hat Spaß gemacht - was auch der tollen Teilnehmergruppe geschuldet ist."

      Martin Gumhold

      Martin Gumhold
      Mediator in Ausbildung

    • "Die Ausbildung war für mich mehr als Methodentraining: Sie hat meine Haltung geschärft, meine Kommunikationsfähigkeit vertieft und meinen Umgang mit Konflikten nachhaltiger und reflektierter gemacht."

      Bernadette Staron

      Bernadette Staron

    • "Die Ausbildung war wirklich bereichernd. Ich profitiere noch heute von der Studiengemeinschaft. Jedes Wochenend-Seminar brachte neue Trainer mit unterschiedlichen Perspektiven. Ihre Großzügigkeit beim Teilen von Wissen und praktischen Erfahrungen hat mir geholfen, eine solide Ausbildung zu erhalten und gleichzeitig meinen eigenen Mediations-Stil zu entwickeln."

      Claudia-Cimenti

      Claudia Cimenti
      Owner & Coach

    • "Die Online-Mediatorenausbildung hat mir ermöglicht, auch in schwierigen Lebensphasen dran bleiben zu können. Ich fühle mich sicher im Prozess und habe mit dieser Methode schon viel Gutes bewirkt. Besonders wertvoll sind auch nach Abschluss der Ausbildung die Alumni-Formate. Das Lernen hört so nicht auf und es gibt immer wieder die Möglichkeit, sich zu entwickeln."

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      Kathrin Lorenz
      Konfiktbegleiter und BEM-Berater

    • "Die Mediationsausbildung hat meinen Blick auf Konflikte deutlich entspannter gemacht. Statt sofort Lösungen zu suchen oder Positionen zu bewerten, höre ich heute genauer hin und stelle die richtigen Fragen. Das schafft oft überraschend schnell Klarheit – und macht Mediation für alle Beteiligten leichter und menschlicher."

      Judith Schmid 1

      Judith Schmid
      HR Recruiter

    Warum CONSENSUS Campus

    Lernen Sie Mediation
    als professionelles Verfahren. 

    Mit klaren Qualitätsnachweisen, echter Übung und einem Netzwerk, das auch nach der Ausbildung trägt.

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    Dreifach zertifiziert: national und international

    Ihre Mediationsausbildung ist nach ZMediatAusbV ausgerichtet und zusätzlich über die ISM hochschulzertifiziert. Als IMI Certified Mediator Training Program ist sie auch international anschlussfähig.

    Zertifizierungen ansehen
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    Ein Netzwerk, das nach der Ausbildung
    bleibt

    Sie lernen mit Menschen aus HR, Recht, Führung, Coaching und Beratung. Das Netzwerk hilft beim Start in die Praxis, beim Austausch zu Fällen und beim Dranbleiben nach der Ausbildung.

    Alumni-Netzwerk entdecken 
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    Qualitätsgeprüft und förderfähig
    gedacht

    CONSENSUS Campus ist AZAV-zertifiziert. Das erleichtert je nach Bundesland Themen wie Bildungsurlaub und kann Förderwege unterstützen.

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    Förderungen für Ihre Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

    Entdecken Sie hier die vielfältigen Fördermöglichkeiten, mit denen Sie Ihre Weiterbildung bei CONSENSUS Campus finanziell unterstützen lassen können.

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    AZAV-zertifiziert für Bildungsurlaub

    In einigen Bundesländern sind wir anerkannter Bildungsträger für Bildungsurlaub mit.

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    Häufige Fragen

    Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen. Wenn etwas offen bleibt, melden Sie sich gerne bei uns.

    Mediationsausbildung

    Wie viel Zeit sollte ich neben den 130 Seminarstunden für die Mediationsausbildung einplanen?

     Die 130 Stunden des Ausbildungslehrgangs umfassen 5 Module, die sowohl in Präsenz als auch in Live-Online-Terminen durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es keine verpflichtenden Vor- oder Nachbereitungen sowie Hausaufgaben. Wie viel Zeit Sie zusätzlich für das Nachlesen der bereitgestellten Materialien investieren oder wie intensiv Sie sich auf die folgenden Module vorbereiten, bleibt Ihnen überlassen. Erfahrungsberichte von Absolvent:innen zeigen, dass sich Teilnehmende pro Modul etwa 10 Stunden Zeit nehmen, während andere insgesamt bis zu 25–30 Stunden einplanen. Der zusätzliche Aufwand hängt davon ab, wie stark Sie beruflich eingebunden sind und ob Sie die Skripte und Materialien bereits während der Ausbildung vollständig durcharbeiten oder dies teilweise im Nachgang erledigen möchten. 

    Was gehört zur Ausbildung (neben 130 Stunden Präsenzunterricht) dazu?

    Nach erfolgreichem Abschluss des 130-stündigen Ausbildungslehrganges berechtigt das Abschlusszeugnis zur Registrierung beim International Mediation Institute (IMI) als IMI Qualified Mediator. Nachdem Sie Ihre mediative Kompetenz und erste Praxiserfahrung durch die Supervision und ausführliche Dokumentation eines eigenen Mediationsfalls unter Beweis gestellt haben, wird Ihnen weiterhin das Hochschulzertifikat Mediation in Zusammenarbeit mit der International School of Management (ISM) verliehen. Zur Erlangung des gesetzlich geschützten Titels Zertifizierter Mediator (m/w/d) nach der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) sind insgesamt fünf supervidierte Praxisfälle innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des Ausbildungslehrgangs durch form- und fristgerechte Supervisionsbescheinigungen nachzuweisen. Zum dauerhaften Erhalt dieses Titels sind alle vier Jahre mindestens 40 Fortbildungsstunden zu absolvieren.

    Was sind die Voraussetzungen für die Mediationsausbildung?

     Voraussetzungen für die Teilnahme an der Mediationsausbildung sind eine abgeschlossene akademische oder berufliche Ausbildung und/oder mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, sowie ein Mindestalter von 24 Jahren. 

    Welche Schwerpunkte hat die Mediationsausbildung bei CONSENSUS Campus?
    Die Mediationsausbildung orientiert sich an den Inhalten der ZMediatAusbV und qualifiziert Mediatorinnen und Mediatoren grundlegend für die Arbeit in verschiedenen Anwendungsfeldern.
    Die Ausbilder:innen des CONSENSUS CAMPUS verfügen über unterschiedliche berufliche Hintergründe und fachliche Schwerpunkte und ermöglichen so Einblicke in diverse Bereiche der Mediation. Eine interdisziplinäre Ausrichtung – unter anderem aus Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Wirtschaftswissenschaft – gewährleistet, dass verschiedene Perspektiven der Mediation umfassend betrachtet werden.
    Die Ausbilder:innen sind in unterschiedlichen Praxisfeldern tätig, darunter Wirtschaftsmediation, Familienmediation sowie Coaching und Teammediation.
    Wie sind die Vertiefungskurse (Wirtschaft- oder Familienmediation) aufgebaut?
    • 70 Stunden:
    • 48 Stunden Fachseminar (6 volle Tage) in fester Lerngruppe – wahlweise als kompakter Intensivkurs oder aufgeteilt in zwei dreitägige Wochenendmodule
    • 22 Stunden Gruppensupervision (ein dreitägiger Block, individuell buchbar – z. B. zur Besprechung eigener Fälle; vor Ort oder virtuell)
    • Durchführung online oder vor Ort

    Inhalte des Fachseminars:

    • Theoretischer Input, praktische Übungen und Rollenspiele
    • Methodenkompetenz im Hinblick auf unterschiedliche Konfliktkonstellationen
    • Psychodynamische Hintergründe und psychologische Wirkfaktoren
    • Rechtliche Rahmenbedingungen sowie der Umgang mit Expert:innen und Anwält:innen
    • Abschlusskolloquium

    Inhalte der Gruppensupervision:

    • Selbstreflexion und Rollenklarheit
    • Umgang mit herausfordernden und kritischen Themen
    • Arbeit an eigenen Fällen der Teilnehmenden

    Zertifizierungen

    Welche Zertifikate erhalte ich nach Abschluss der Ausbildung?

    Wer bei CONSENSUS CAMPUS eine Mediationsausbildung absolviert, hat die Möglichkeit, die folgenden Zertifikate zu erhalten:

    • ein Abschlusszeugnis über die Anerkennung der internationalen Standards der Ausbildung (zertifiziert durch IMI International Mediation Institute)
    • ein Hochschulzertifikat für die Mediationsausbildung (verliehen durch ISM International School of Management und CONSENSUS)
    • das Zertifikat “Zertifizierter Mediator/ Zertifizierte Mediatorin” nach der Deutschen Verordnung (ZMediatAusbV)

    *Hinweis: Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Voraussetzungen für den Erhalt der Qualifikationen.

    Was bedeutet QVM Standard?

    Der Qualitätsverbund Mediation (QVM) ist ein Zusammenschluss der Vorstände aus den Mediationsverbänden BAFM, BMWA, DFfM und DGM (»BBBDDVerbände«). Ziel ist es, aufbauend auf dem „Mindeststandard“ des zertifizierten Mediators ein gemeinsames Qualitätssiegel mit höheren Anforderungen zu schaffen, in das alle Verbands-Standards einfließen - auch unabhängig von der Verbandsmitgliedschaft. Der QVM Standard verlangt:

    • 200-stündiger Ausbildungskurs (bzw. 80-stündiger Aufbaukurs zum 120-stündigen Basiskurs)
    • 20 Stunden Intervision (Peer-Gruppen-Arbeit)
      Abschlussprojekt, z. B. in Form einer schriftlichen Arbeit (10-20 S.)
    • Dokumentation eines realen Mediationsfalles nach Einzelsupervision innerhalb eines Jahres nach Abschluss
    • insgesamt fünf reale Mediationsfälle im Umfang von insgesamt 25 Zeitstunden, die in Einzelsupervision reflektiert wurden (wobei der im Anschluss an die Ausbildung dokumentierte Fall mit eingerechnet wird) und von denen zwei mit einer Vereinbarung abgeschlossen sein müssen
    Was sind die Internationalen Standards und wie erhalte ich den internationalen Titel „IMI qualified“?

    Als erstes Ausbildungsinstitut in Deutschland sind wir stolz darauf, Pioniere bei der Einführung internationaler Standards in unserer Mediationsausbildung in Deutschland und Teil eines – durch das International Mediation Institut (IMI) verbundene - internationalen Netzwerks zu sein. Personen, die unsere Mediationsausbildung erfolgreich abschließen, können die Anerkennung IMI Qualified Mediators erhalten. Die IMI-Standards umfassen ein breites Spektrum an Kompetenzen, eine hohe Anzahl praktischer Übungen und Feedback sowie die Betreuung durch Experten aus verschiedenen Arbeitsbereichen der Mediation. Die Qualitätsstandards des IMI werden von der IMI Independent Standards Commission (ISC) festgelegt und aufrechterhalten, einem mehr als 70 Mitglieder umfassenden Gremium von erfahrene Mediatoren, Richtern und Ausbildern aus 27 Ländern.

    Nach erfolgreichem Abschluss des 130-Stunden Ausbildungslehrganges erhalten Sie ein Abschlusszeugnis über die Anerkennung der internationalen Standards der Ausbildung (zertifiziert durch IMI International Mediation Institute). Im Anschluss können Sie sich kostenpflichtig beim IMI (International Mediation Institute) listen lassen, um den international anerkannten Titel „IMI qualified“ zu erhalten. Hierzu senden Sie Ihr Abschlusszeugnis direkt an das IMI, um den Prozess, Ihr Profil auf der Website des IMI veröffentlichen zu lassen. Das IMI verlangt eine einmalige Aufnahmegebühr von 75 EUR (zzgl. MwSt.) sowie eine jährliche Listungsgebühr von 75 EUR (zzgl. MwSt.).

    Entspricht die Mediationsausbildung den Standards des Bundesverbandes Mediation e.V. oder den Standards eines gleichwertigen Verbandes?

    Wir bestätigen, dass der Kurs 200 Stunden umfasst und den Anforderungen des Qualitätsverbundes Mediation (QVM®) an einen Ausbildungslehrgang entspricht. Dieser Standard wurde von den führenden Berufsverbänden, also Bundesverband Mediation e. V. (BM), BAFM, BMWA, DGM und DFfM, auf der Basis der Verbandsstandards entwickelt und geht noch über die Standards dieser einzelnen Verbände hinaus. Daher können wir die Gleichwertigkeit mit den Standards des Bundesverbandes Mediation e. V. (BM) bestätigen. Der QVM®-Standard des Ausbildungslehrgangs wird in einem entsprechenden Abschlusszeugnis am Ende des Kurses bescheinigt. Sofern die in diesem Standard geforderten zusätzlichen Leistungen (Falldokumentationen, Supervisionen etc.) erbracht und positiv begutachtet werden, kann anschließend auch eine Zertifizierung bei der unabhängigen Zertifizierungsstelle des QVM® erfolgen.  

    Gibt es eine Abschlussprüfung?

    Nein. Als Teil des 5. Modules wird eine komplexe Mediationssimulation stattfinden, in der alle Teilnehmenden die Rolle des Mediators/ der Mediatorin übernehmen. Im Anschluss findet eine ausführliche Feedback-Runde statt sowie ein ExpertInnengespräch zwischen Teilnehmenden und Ausbilderinnen und Ausbildern als Reflektion über die Mediationssimulation.  

    Organisatorisches

    Was wird von den Kursgebühren abgedeckt?

    Die Kursgebühren beinhalten den Ausbildungslehrgang nach der ZMediatAusbV zum zertifizierten Mediator (m/w/d) mit 130 Präsenzstunden, alle Lehrmaterialien sowie die Durchführung des Abschlusskolloquiums. 

    Wie kann die Kursgebühr gezahlt werden?

    Die Kursgebühr kann auf einmal oder bei Privatzahlern gegen eine Aufzahlung in Raten gezahlt werden.  

    Von wem erhalte ich eine Supervision?

    CONSENSUS CAMPUS führt selbst gegen Gebühr Supervisionen für die Absolventen unserer Mediationsausbildung durch. Die Supervision kann aber jede/ jeder anbieten, der im Feld Mediation/ Coaching erfahren und aktiv ist. Bei Nachweis der erforderlichen Qualifikation kann die Supervision somit auch durch externe Supervisoren durchgeführt werden. Eine entsprechende Dokumentation im Anschluss soll Aufschluss über die Tätigkeit des Supervisors geben. Mehr Informationen zu Supervisionen finden Sie HIER.  

    Was passiert, wenn ich ein Modulwochenende versäume?

    CONSENSUS CAMPUS ist in verschiedenen Standorten vertreten. Wir bieten unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, für einzelne Module zwischen den Standorten zu wechseln. Dies kann der Fall sein, wenn eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht am Modul teilnehmen kann oder beruflich sowie aus anderen Gründen verhindert ist. In diesen Fällen ist es möglich das entsprechende Modul auf einem anderen CONSENSUS CAMPUS zu absolvieren (nach Verfügbarkeit). Alternativ bieten wir einen Nachholtag nach Abschluss der Ausbildung Online an und die Möglichkeit, verpasste Einheiten in einem Folgekurs am gleichen Standort zu besuchen.

    Gibt es eine Abschlussprüfung?

    Nein. Als Teil des 5. Modules wird eine komplexe Mediationssimulation stattfinden, in der alle Teilnehmenden die Rolle des Mediators/ der Mediatorin übernehmen. Im Anschluss findet eine ausführliche Feedback-Runde statt sowie ein ExpertInnengespräch zwischen Teilnehmenden und Ausbilderinnen und Ausbildern als Reflektion über die Mediationssimulation.  

    Blog

    Bleiben Sie informiert und inspiriert

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