Neu: Consensus Campus bietet Coaching-Kurzausbildung speziell für Mediatorinnen und Mediatoren an!

Mediation ist nichts anderes als simultanes Coaching mehrerer Konfliktparteien mit dem Ziel, diese bei der Erarbeitung einer für alle akzeptablen Lösung zu unterstützen. Mediatorinnen und Mediatoren sind also zugleich auch Coaches, und das sogar unter erschwerten Bedingungen. Der methodische Werkzeugkasten, der in den Ausbildungen zu beiden Berufen vermittelt wird, weist dementsprechend starke Überschneidungen auf. Ein wichtiger Unterschied: Im Gegensatz zum Beruf der Mediatorin bzw. des Mediators, der durch das Mediationsgesetz und seit 2017 durch eine Rechtsverordnung geregelt ist, genießt die Berufsbezeichnung „Coach“ keinerlei gesetzlichen Schutz. Jeder könnte sich so nennen, während es auf dem Gebiet der Mediation nun den rechtlich geschützten Titel des „Zertifizierten Mediators“ bzw. der „Zertifizierten Mediatorin“ gibt. Um diesen führen zu können, muss eine qualifizierte Ausbildung von mindestens 120 Präsenzstunden nach einem detailliert geregelten Ausbildungskanon nachgewiesen werden können, zudem ein eigener Praxisfall nebst Supervision.
Theoretisch könnten Mediatorinnen und Mediatoren zugleich als Coaches firmieren und einige von ihnen trauen sich das auch ohne Weiteres zu. Mit einer Coaching –Ausbildung noch einmal ganz von Null anzufangen, macht nur für wenige Sinn, da die Ausbildungsinhalte, insbesondere zu den Gesprächstechniken, inhaltlich stark überlappen. Andererseits möchten viele Mediatorinnen und Mediatoren ihre Coaching-Kompetenz auf andere Settings erweitern, da die Mediationsausbildung einen starken Fokus auf Konfliktsituationen hat, während Einzelgespräche meistens nur am Rande vorkommen. Was läge also näher, als auf der erworbenen Kompetenz aufzubauen und für Absolventinnen und Absolventen einer qualifizierten Mediationsausbildung einen Coaching-Aufbaukurs anzubieten?
Mediation und Coaching zugleich im Angebot zu haben, eröffnet ganz neue berufliche Möglichkeiten, gerade wenn es um einen Einsatz in Wirtschaftsunternehmen oder Organisationen wie z. B. Kliniken oder Universitäten geht. Bei Change-Prozessen, Teambildung und Führungskräfte-Entwicklung gibt es ohnehin oft fließende Übergänge zwischen beiden Angeboten. Auch für anwaltliche Mediatorinnen und Mediatoren, die das Zukunftspotential der Cooperativen Praxis erkannt haben, dürfte es ausgesprochen reizvoll sein, ihr Leistungsspektrum und ihr Cooperatives Netzwerk um Coaching als zusätzliche Kompetenz zu erweitern.
Consensus Campus hat den Bedarf an einer auf der Mediationsausbildung aufbauenden, kompakten Coaching-Ausbildung mit hohem Qualitätsanspruch erkannt. Durch erfahrene Trainer, ein sorgsam auf die Bedürfnisse dieser Klientel abgestimmtes Ausbildungskonzept und interaktiven Unterricht in Kleingruppen können Mediatorinnen und Mediatoren im Rahmen einer 30-stündigen Vertiefung, verteilt auf vier ganztägige Module, die gewünschte Kompetenz im systemischen Einzelcoaching erwerben. Die Nachfrage ist so groß, dass sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer verbreitet hat und es schon Wartelisten für den ersten Coaching-Aufbaukurs gibt, bevor das neue Angebot offiziell bekannt gemacht wurde.
Jetzt schnell unter willkommen@consensus-campus.de vormerken lassen und einen Platz für die erste Coaching-Kurzausbildung auf dem Consensus Campus sichern!

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